zerlegbare Reisepompfe

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SchwuppSchwupp
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zerlegbare Reisepompfe

Beitrag von SchwuppSchwupp » Do 1. Jan 2015, 23:12

Hallo,


wer hat denn schon Erfahrungen mit einem Q-Tipp als Fluggepäck, speziell bei Billigfluglinien? Lohnt es sich eine "Reisepompfe" zu bauen?


Hintergrund: Ich spiele gerade mit dem Gedanken dieses Jahr eine zerlegbar Version zu bauen, aber keine der möglichen Verbindungsmöglichkeiten stellt mich so recht zufrieden. Vielleicht hat jemand nützliche Anregungen :idee: ?

- Schraubverschluss: beim Schlosser in ein Alurohr ein Innengewinde schneiden lassen, in das dieses ins eine GFK - Rohr kleben (Epoxidharz), ins andere eine normale Gewindestangen kleben. Pro: einfach, einigermaßen günstig, Material verfügbar. Contra: Im Spiel dreht sich bestimmt das Gewinde langsam auf.
- Klick-Verschluss wie bei Krücken: wahrscheinlich kann eine alte Krücke verbaut werden, dann sind die Klicknippel schon eingebaut und es muss nur noch das Loch gebohrt werden. Pro: löst sich nicht von alleine, Contra: hervorstehende Metallnippel auf der Grifffläche, meist ein gewisses Spiel bzw. Wackeln
- Bajonettverschluß: meine Lieblingsoption. Wahrscheinlich deshalb, weil ich keine Ahnung habe wo man die benötigten Teile bekommt und mir darum keine weiteren Gedanken über mögliche Probleme gemacht habe.
- Magnet: in das eine Rohr ein schmaleres einkleben dieses 10 -20 cm in die andere Seite stecken und mit Neodymmagneten beide Teile zusammenhalten. Wohl die eleganteste Lösung, aber die Magnete plan aufeinanderzubringen stelle ich mir tricky vor.

Hat jemand eine Idee wie das Aufdrehen eines Gewinde wirksam verhindert werden könnte? Meine Überlegung bis jetzt:
-Sicherungsstift, der ist dann aber auf der Grifffläche störend
- ein Gewinde aus schwergängigem Material (Gummi/Plastik), aber ich wüsste nicht direkt welches Material.
Zuletzt geändert von SchwuppSchwupp am Mi 21. Jan 2015, 01:33, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: zerlegbare Reisepompfe

Beitrag von sairence » Fr 9. Jan 2015, 08:49

Du könntest alternativ vielleicht auch die Schlagflächen abschraubbar machen. Damit könntest du eventuell hervorstehende Teile unter der Polsterung verstecken und würdest dem Problem an der Grifffläche aus dem Weg gehen.

Nur ein Gedanke, ich hab von solchen Basteleien leider nicht wirklich Ahnung. Ich glaub Eric von der Sonnenwende hatte auch schonmal mit dem Gedanken gespielt, bisher aber auch noch nichts gebaut. Als dein potentieller Gegenspieler wäre das wichtigste für mich natürlich das der Verschluß so fest und sicher wie möglich ist, damit dir nicht während des Spiels irgendwas wegfliegt. :)

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Lynk
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Re: zerlegbare Reisepompfe

Beitrag von Lynk » Fr 9. Jan 2015, 10:16

das Problem mit dem Gewinde könntest du lösen, indem du ein relativ langes und feines Gewinde nimmst, dann müsstest du dir nur angewöhnen zwischen den Spielzügen mal vorsichtshalber zuzudrehen. Ich denke das könnte klappen

Ich sehe das Problem bei deinen Überlegungen aber viel eher an der Stelle wo das Gewinde in den Regulären Kernstab übergeht. das ist grade bei soner großen Pompfe wo ja wirklich viel Hebelkräfte wirken ne echte Schwachstelle
selbst wenn du das Gewinde IN dem Kernstab versteckst


Ich hab mal n Kernstab gebaut wo ich nur im Griff Massiv-Glasfaserstab hatte, und sonst Kohlefaserrohr. Das ding hat kaum 5 Schläge überlebt :/
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Re: zerlegbare Reisepompfe

Beitrag von Yannick » Fr 9. Jan 2015, 11:22

Ein unserer Mittspieler hat eine Langpompfe, bei der er als Gewicht nicht Bleiband genommen hat sondern sich einen Metallylinder gedreht hat, der hinten Passgenau im Rohr sitz und dann halt als Griff übersteht. Da ist das Carbonrohr auch schon mindestens einmal bei gebrochen. Das mit dem Gewinde könnte also tricky werden.
Ach. Hand, Arm. Das sind doch bürgerliche Kategorien.

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Re: zerlegbare Reisepompfe

Beitrag von Tai-Pan » Fr 9. Jan 2015, 21:50

Was wäre mit einer Konstruktion wie bei Zeltstangen? Ich denke die ausgeklappte Version dürfte relativ stabil sein, die Übergänge zwischen den Teilen sind relativ einfach (einfach Dinge mit einem kleineren Durchmesser, die in den größeren passen), und sie würden dann echt leicht zusammenklappen.

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Re: zerlegbare Reisepompfe

Beitrag von jonas2 » Sa 10. Jan 2015, 13:16

Zeltstangen sind sehr viel elastischer. Die für Pompfen verwendeten Rohre brechen viel schneller. Eine Zeltstange kannst du fast zu einem U formen.

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Re: zerlegbare Reisepompfe

Beitrag von Tai-Pan » Sa 10. Jan 2015, 21:07

jonas2 hat geschrieben:Zeltstangen sind sehr viel elastischer. Die für Pompfen verwendeten Rohre brechen viel schneller. Eine Zeltstange kannst du fast zu einem U formen.
Ich verstehe nicht ganz, was du meinst....

Ich würde versuchen drei kürzere Stücke zu nehmen, Übergangsteilen an den Enden von zwei zu machen, die gerade so groß sind, dass sie eng über den Röhren passen. Dann könnte man, wie bei der Zeltstange, die drei Teile ineinader stecken, sodass sie eine große Stange bauen, und das wäre dann die Pompfe. Die Übergangteile müssten halt lang und eng genug sein, dass die zusammengebaute Pompfe nicht wackelig ist.

Meinst du, sowas würde funktionieren? Bin mir selber nicht sicher, aber von der Idee her finde ich es angenehm. Einfach auseinander ziehen (drin ist ein dehnbarer Seil, um die Teile zusammenzuhalten), zusammenklappen und heimfahren.

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Re: zerlegbare Reisepompfe

Beitrag von jonas2 » Mi 14. Jan 2015, 22:54

Bei Zeltstangen sind die Überlappungsbereiche nicht so kritisch, weil sich die aufgebaute Spannung/Hebel besser über die ganze restliche Stange verteilen kann, weil sie elastischer ist.

Weil die Rohre weniger elastisch sind, wird ein höherer Anteil des Hebels auf die Überlappungsstelle wirken. Sie muss also mehr aushalten als bei Zeltstangen.

Ich hoffe das ist physikalisch sinnvoll was ich hier erzähle ^^

Aber probier's aus! Eine andere Schwierigkeit ist sicherlich die ganze Rohriso.

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Re: zerlegbare Reisepompfe

Beitrag von Pukinn » Do 15. Jan 2015, 07:54

Also ehrlich gesagt halte ich diesen Versuch für aussichtslos. Bei einer Verbindung wie du sie beschreibst (egal welche Art davon) hast du immer eine scharfe Metallkante (jedes andere Material wie Kunststoff hält die Belastung eh nicht auf dauer aus) die mit enormer Kraft von innen gegen das Rohr drückt. Und das mit einer extrem verstärkten Kraft. Bei einem durchgehenden Kern tritt an jeder Stelle des Rohres mehr oder weniger die gleiche Kraft auf und es sind keine scharfen Kanten da, die den Kern zusätzlich beschädigen können.
Wenn du einen Metallkern im Rohr hast, dann wird der Kern an dieser Stelle steifer. Wird er jetzt gebogen, arbeitet das steifere Material innen gegen den Kern. Ich hab mal ne Grafik gemacht um zu verdeutlichen was ich meine. Du könntest darauf warten, dass das Kernrohr an den rot markierten Stellen platzt.

Bei Zeltstangen geht das, weil eine viel kleinere Kraft verglichen mit der Stabilität des Rohres wirkt. Zeltstangen haben eine viel höhere Wandstärke als die üblich verwendeten Rohre. Wenn du sowas machen willst, bräuchtest du wahrscheinlich schon fast wieder einen Vollstab. Wir benutzen zur Zeit GFK-Rohre mit 1,5 mm Wandstärke. Wir haben schon 1 mm Wandstärke probiert, die dann recht schnell gebrochen sind. Das zeigt, dass wir da schon in einem Bereich sind, in dem wir nicht mehr ein vielfaches an Reserve haben.

PS: Ohne Garantie, dass meine Aussagen alle physikalisch korrekt sind, dazu hab ich mir jetzt zu wenig detaillierte Gedanken gemacht ;)
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Re: zerlegbare Reisepompfe

Beitrag von Lynk » Do 15. Jan 2015, 09:43

Ich hätte es nich besser erklären können^^
habe dieselbe Befürchtung das der Kern, wenn er aus unterschiedlich biegsamen Materialien besteht am Übergang bricht!
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