Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

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Ein Uhu
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Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Ein Uhu » Mo 13. Mär 2017, 08:35

Hier in Schweden beginnen viele mit dem Bau von Ultraleichtpompfen (etwa wie in Spanien, aber recht stabil gebaut). Ich wäre dankbar für ein paar Erfahrungsberichte aus der Praxis, bei längere Einsatz und auf Turnieren.

Wie sind Euere Erfahrungen damit, insbesondere bezüglich
-- dem Spüren von Treffern durch Gegner von ULPs
-- der Haltbarkeit der Pompfen bei längerem gebrauch (wenn sie gut gebaut sind)

Dankesehr!
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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Mark » Mo 13. Mär 2017, 11:18

Mal eine formelle Frage.
Wo sind die ungefaehren Gewichtsgrenzen zwischen Ulraleicht- und Leichtpompfen?

Meine erste Pompfe wog um die 1.2 kg. Meine Leichte um die 700 g.(Stab/q-tip)

Was ist ein typischer Wert fuer die naechste Generation von Pompfen?
Cheers,
Mark
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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Ein Uhu » Mo 13. Mär 2017, 12:58

Schwer zu sagen ... ich meine beispielsweise die Pool Noodle-Dinger mit dünnem Kernstab, die (bei Langpompfen beispielsweise) gefühlt nichts wiegen ...
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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Gnom » Mo 13. Mär 2017, 13:14

- Spielt sich anders (Überarbeitung der Spieltechnik nötig)
-- Vor und Nachteile, IMHO aber insgesamt stärker, wenn man sich umgewöhnen kann, ggf. agilerer Spielstil nötig.
- Treffer sind mit etwas Übung kein Problem. Leute die eh keine Treffer spüren, spüren diese eben auch nicht.

Wem die Pompfe zu leicht ist, kann sie immernoch etwas schwerer bauen und sie dann mit gewohntem Spielstil spielen, oder sich damit Stückchenweise an den neuen gewöhnen. Ich persönlich baue auch lieber etwas stabiler und schwerer als möglich wäre und habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Cheers,

Felix

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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Karuuna » Mo 13. Mär 2017, 15:04

+1 für Felix - auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich sie als insgesamt stärker empfinden würde. Ist mMn ein Tausch: Man verliert an Möglichkeiten zu blocken, aber gewinnt etwas Geschwindigkeit.

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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Simba » Di 14. Mär 2017, 02:47

Ich würde Felix wiederum zustimmen und empfinde leichte Pompfen als die stärkere Bauart - wobei sich der Spielstil da natürlich anpassen muss.

Zur Frage der Gewichtsgrenzen: Meine Carbon- und Bambusstäbe landen so grob bei 300g. Mit viel Mühe ist 250g drin, weniger aber eher nicht. LPs und Q-Tips landen bei uns im Team, glaube ich, auch so bei 300g.
Zur Haltbarkeit: Diese geht bei uns deutlich runter. Das Hauptproblem ist das "Weichspielen" der Poolnudel, die dann entsprechend ausgetauscht werden muss. Da ich allerdings fast ohne inneres Tape baue (also nur die Enden der Poolnudel längsseitig mit dem Kernrohr verklebe) kann ich in dem Fall die Poolnudel abziehen, eine neue aufziehen und verkleben, und hab ne neue fertige Pompfe (Arbeitsaufwand ca. 10min). Kernrohrbrüche hab ich lange nicht mehr erlebt. Schätze mal so Anfang 2016 ist mein letzter Bambusstab gebrochen. Aber in diesem Fall kann man den ebenso wie oben beschrieben austauschen. Meiner Meinung nach tauscht man eine schwere, sehr haltbare aber dafür teure Pompfe gegen eine sehr leichte Pompfe, die regelmäßig Reperaturbedarf hat, dafür aber in der Uranschaffung nur ~8€, und in der Reperatur ca. 2-3€ (diese Kosten sind recht hoch angesetzt) kostet.

Edit: Ich bin auch mit meinem 300g Stab problemlos in der Lage zu blocken.
"Just click on options!!!"

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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Bruno » Di 14. Mär 2017, 09:15

Beim spüren der Treffer sehe ich keine Unterschiede. Unterschiedlich könnte sein, das sie nicht mehr so sehr weh tun, wie die Prügel von früher.
Streifer und Kleidungstreffer werden auch weiterhin nicht immer gespürt.

Die Haltbarkeit hängt stark von der Verbauung ab und welches Material man verwendet. Poolnudeln sind momentan das leichteste was ich so für die Schlagflächen sehe. Je nachdem wie dick sie ist spielt sie sich schneller durch. Bei 6cm Durchmesser haben sie ungefähr eine Haltbarkeit von 3-4 Monaten, je nachdem wie man sie spielt. Der Unterschied zu den Rohrisos ist allerdings nicht so groß. Wenn man bei den ULP bisschen auf Haltbarkeit achtet, dann kann man auch die Rohrisos nehmen. Was viel Gewicht ausmacht ist die Stechspitze und das Tape.

Man kommt ab da aber in einen Bereich, bei dem man die Pompfen ein bisschen an den Spielstil anpassen sollte.

Ich komme beim bauen von ULPs auf Gewichte von
250g bei LPs
300g bei Q-Tip und Stab

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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Gorethiel » Di 14. Mär 2017, 10:52

+1 @Simba

Kann mich dem nur anschlieszen. Meine Bambusrohr Q-Tips kommen auf etwa 320g, mein Carbon-Q-Tip auf 304g.
Abgespielte nudeln hab ich einmalig mit einer selbstklebenden weichschaumisolierung, die etwa 5g mehr gewicht drauf packt, gefixt. Danach einfach die poolnudel getauscht.

Ich selbst mag den agilen spielstil mit solchen Pompfen und habe nur selten das Problem dass Treffer speziell von meiner Leicht-Pompfe nicht bemerkt werden. Mir kommt nur vor dass ich im vergleich leichtere "Kopftreffer" ab bekomme, weil das Gegenueber auch schneller/besser abbremsen kann wenn ich gegen leichtbau spieler spiele.

Bezueglich Block-Faehigkeit ist es mir aber besonders gegen "schwere" Pompfen aufgefallen dass ich haeufig relativ leicht weg gedrueckt werde und ich noch mehr richtung "hit & run" ohne laengeren pompfenkontakt spiele. Schwere Ketten brechen beim Schuss auch gerne mal durch, wogegen leichte ketten dadurch meist geblockt werden (wobei ich besonder bei Ketten denke dass ich auch noch an meiner Technik feilen muss).

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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Emmanuel|Pig Pile » So 2. Apr 2017, 01:24

Also meine Turnierpompfe wiegt 200g Und der rest liegt bei so 210-220g. Ich persönlich mag es lieber wenn die Pompfe in meinem Fall eine Langpompfe leichter ist, da ich viel öfter kurze Angriffe starte und mich aus druck duellen fern halte. Auch würde ich mal so behaupten sind in letzter Zeit die leichten Pompfen aufgrund der Spielweise beliebter.

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Linus
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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Linus » Mi 5. Jul 2017, 13:22

Mal eine Erfahrung mit dem Hochgewichtslager:
Habe letztens ne sehr schnell geführte Pompfe jenseits der 1 kg Marke gegen den Kopf bekommen. Das hat eine Weile ziemlich gebrummt.
Solche Treffer habe ich mit den Leichtbaupompfen seit ner Weile nicht mehr abbekommen und dafür bin ich ganz dankbar :-)

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