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BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2016, 17:18 
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Find ich gut, so eine Hybridform mal auszuprobieren, ggf. können sich die Läufer ja auch vorher absprechen (Kulanz), wenn sie das nicht so wollen.

Vor allem das Explizite Verbot von Angriffen mit Schulter, Kopf, Ellenbogen, Knie vorraus finde ich sehr gut und intuitiv! (nur mit dem Fuß voraus würde noch in der Aufzählung fehlen, aber das ist ja irgendwie auch klar)
Diese Regel würde ich mir auch im aktuellen RW so wünschen.


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BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2016, 23:30 
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Kritisch bei dem Vorschlag finde ich ein wenig den Vermerk des Schulter-Kontaktes, bei einem Beispiel des Tacklens ist z.B. nicht ganz deutlich ersichtlich, ob der Arm oder die Schulter zuerst berührt: http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/rugby_u ... 198712.stm

Ein Kommentar, welches ich von Ian/Mark bezüglich der deutschen Kontaktregeln gehört habe: Frontalkontakt (Brustkorb auf Brustkorb) aus dem Lauf heraus ist sehr gefährlich und kann wohl zu weit mehr Verletzungen führen als Oberarm/Schulter auf Hüfte/Becken/Oberschenkel.

Hier auch zwei kurze Beispielvideos von irischen Läufertackles, um klar zu machen, dass hier keineswegs beinhart rein gegangen wird:
Körperlich wesentlich kleinerer/schmächtiger vs groß/sehr traininert (Cathal vs Ian):
https://www.instagram.com/p/BCYtwejRJMT/

Hot Dave vs Stumpy Dave:
https://www.instagram.com/p/BCV9YHaRJP2/


Notiz: Einige der Iren wünschen sich eine Regelredigierung ähnlich zu der des deutschen Regelwerk, weswegen es hoffentlich in absehbarer Zeit auch zu wesentlich deutlicheren irischen Läuferregeln führen wird, Updates folgen wenn sie kommen.


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BeitragVerfasst: Mi 16. Nov 2016, 23:39 
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Hallo

also mir ist auch die Hybritform zu heiß. Grade für neue Spieler

wie kontrolliere ich denn im Eifer des Gefechts, dass mein Gegner bei einem Wurf nicht zuerst mit den Kopf aufkommt.
Ich wünsche mir hier tatsächlich "weniger ist mehr"

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Das Glück bevorzugt den, der vorbereitet ist. (Louis Pasteur)


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BeitragVerfasst: Do 17. Nov 2016, 09:42 
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Karuuna hat geschrieben:
Kritisch bei dem Vorschlag finde ich ein wenig den Vermerk des Schulter-Kontaktes, bei einem Beispiel des Tacklens ist z.B. nicht ganz deutlich ersichtlich, ob der Arm oder die Schulter zuerst berührt: http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/rugby_u ... 198712.stm

Da hast du wohl recht. Ich hab das erst mal direkt aus den irischen Regeln übernommen. Mit Kopf, Ellenbogen, Knie, Fuß vorraus kann man denke ich direkt verbieten. Könnte man evetuell die Schulter bei den Verboten einfach weg lassen? Nach wie vor ist ja das tacklen dann nur mit unterstützung der Arme erlaubt: "Beim Angreifen aus dem Lauf heraus oder beim stoppen des Gegners aus dem Lauf muss der Gegner mit den Armen umschlossen oder abgewehrt werden."

Pattex hat geschrieben:
[...] wie kontrolliere ich denn im Eifer des Gefechts, dass mein Gegner bei einem Wurf nicht zuerst mit den Kopf aufkommt.
Ich wünsche mir hier tatsächlich "weniger ist mehr"

Wie kontrolliere ich, dass sich meine Kette nicht um den Hals des Gegnspielers schlingt? - üben und lernen es zu kontrollieren. Ich hatte das auf dem Turnier auch eher so wie Pit sagt im Sinn, dass Läufer die sich mit den Regeln unwohl fühlen sich auch auf den deutschen Regelsatz einigen können. Ich hätte nur gerne eine möglichst ausgereifte formulierung wie man das mal auf Turnieren testen kann.

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BeitragVerfasst: Fr 2. Dez 2016, 07:02 
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Pattex hat geschrieben:
[...] wie kontrolliere ich denn im Eifer des Gefechts, dass mein Gegner bei einem Wurf nicht zuerst mit den Kopf aufkommt.
Ich wünsche mir hier tatsächlich "weniger ist mehr"

Wie kontrolliere ich, dass sich meine Kette nicht um den Hals des Gegnspielers schlingt? - üben und lernen es zu kontrollieren. Ich hatte das auf dem Turnier auch eher so wie Pit sagt im Sinn, dass Läufer die sich mit den Regeln unwohl fühlen sich auch auf den deutschen Regelsatz einigen können. Ich hätte nur gerne eine möglichst ausgereifte formulierung wie man das mal auf Turnieren testen kann.[/quote]

Im besten Fall sprechen wir hier von 10/12 cm bei einem Hals und die Wahrscheinlichkeit ist geringer, als wenn ich als Läufer so angehe und riskiere, dass er falsch aufkommt. Bei diesem Kettenbeispiel kann ich ggf. reagieren und muss nicht zwangsläufig dran ziehen wie ein Bauer.

Ich läufere schon zwei Jahre und es gab schon mehr als eine fragewürdige Szene und dass bei den "harmloseren" deutschen Regeln. Wenn ich jemanden zu Boden ringe, dann habe ich mit dem gegnerischen Läufer einen Körperkontakt und kann steuern wie er zu Boden geht. Jemanden in Laufrichtung abzudrängen erachten wir als zu gefährlich und dann diskutieren wir hier ob wir irische Läuferregeln übernehmen sollen, deren Hauptbestandteil sind, wie ich Läufer takele? Dann ist der australische Läuferkreis viel interessanter.

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BeitragVerfasst: Fr 2. Dez 2016, 16:57 
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Mr. Big hat geschrieben:
Jemanden in Laufrichtung abzudrängen erachten wir als zu gefährlich und dann diskutieren wir hier ob wir irische Läuferregeln übernehmen sollen, deren Hauptbestandteil sind, wie ich Läufer takele?

Ich denke du missverstehst hier die Härte vom Tackle. Kuck doch mal die Viedeos von Karuuna an... Ein Tackle ist hier keinesfalls so ein American-Football-Tackle bei dem die Läufer dann meterweise durch die Luft fliegen. Nach meiner Meinung nach Ausprobieren auf dem irischen Turnier kann man das durchaus kontrolliert machen ohne gleich ein erhöhtes Verletzungsrisiko einzugehen.

Ihr habt natürlich damit recht, dass nicht jeder sofort alle Aspekte dieser Regeln ausnutzen kann, ohne ein größeres Risiko für die Gegner darzustellen. Diesen Anspruch hab ich aber auch nicht an Regeln. Man kann eben nur so weit gehen, wie man es auch kontrollieren kann. Wenn man keine Würfe ausführen kann, bei denen man kontrollieren kann dass der Gegner nicht mit dem Kopf zu erst aufkommt, dann kann man den eben nicht werfen.

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BeitragVerfasst: Di 6. Dez 2016, 21:08 
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Kann mich Pattex nur anschließen.
Spiele auch schon seit mehreren Jahren Läufer und bin froh die deutschen Regeln zu haben. Selbst erfahrene Läufer können sich nicht in jeder Situation im Griff haben und das Adrenalin und ein etwaige Punkterückstand könnten dann schneller zu "Unfällen" führen.

Natürlich könnte dies auch bei deutschen Regeln geschehen, aber die lassen weniger Spielraum.

Ein Frage wäre die Sache mit dem Trikotziehen, wer bezahlt mir ein Trikot das jemand zerreißt?
Die sind nicht billig und müssen bestellt werden.


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BeitragVerfasst: Fr 10. Feb 2017, 16:39 
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FÜR die irischen läufer regeln was den körperkontakt angeht NICHT die steck regel

warum? sie würden für ein allgemeines basis level unter läufern sorgen.
zugegeben auf die harte tour da alle die nicht laufen / fallen können gnadenlos durch verletzung & härtegrad ausortiert werden.

aber das hauptproblem bei läufern ist ja ein basis level zu finden von dem man bei allen ausgehen und aufgrund dessen man dann vernüftige allgemein gültige läufern regeln basteln könnte.

was aber nicht passieren wird solange teams ihre neulinge als läufer aufstellen weil sie da am wenigsten falsch machen können und wenn dann ein erfahrener läufer drüber walzt ist das geschrei groß von wegen härte und verletztungs gefahr bla bla

dabei ist das eigentliche problem das viele läufer ihren job schlichtweg nicht beherrschen nämlich richtig fallen, laufen körperspannung etc..
mal ganz davon abgesehen das die deutschen läufern regeln m.e. teilweise gefährlicher sind.

Pukinns mixed ruleset klingt auf jedenfall sehr interessant das sollte man definitiv testen.

PS: wenn ihr kein bock auf schmerzen habt und verletzungen nicht in kaufen nehmen wollt sucht euch einen anderen sad but true shit happens und beim laufen liegt es nun mal in der natur der sache ;-)

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wenn ich gross bin kauf ich rigor.... ....und verschenks an heidelberg

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(O.o)
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BeitragVerfasst: Mo 6. Mär 2017, 15:41 
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Position: Qwik und Geheimwaffe
Was ravic sagt. Aber weniger drastisch. :D

Um mal ein Gegenargument zu "dann beherrschen die körperlich kräftigen Läufer das Spiel" zu bringen: Derzeit beherrschen die athletischen, schnellen Läufer das Spiel, und dagegen hat auch keiner was. Und es ist ja nicht so, dass die "Hasen" den "Panzern" das Tacklen leicht machen müssen. Es sagt ja keiner, dass bloß weil getackelt werden darf, auch getackelt werden MUSS. Wenn du schneller bist als dein Gegenspieler, oder gelenkig genug, um auszuweichen, liegt der Große auf der Nase, in dem Moment, wo er das Tackling verhaut, und du lachst ihn aus und machst nen Punkt.

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BeitragVerfasst: Mo 6. Mär 2017, 15:48 
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Wohnort: Hamburg
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Team: Die Keiler
Position: Qwik und Geheimwaffe
Pukinn hat geschrieben:
Ich denke du missverstehst hier die Härte vom Tackle. Kuck doch mal die Viedeos von Karuuna an... Ein Tackle ist hier keinesfalls so ein American-Football-Tackle bei dem die Läufer dann meterweise durch die Luft fliegen. Nach meiner Meinung nach Ausprobieren auf dem irischen Turnier kann man das durchaus kontrolliert machen ohne gleich ein erhöhtes Verletzungsrisiko einzugehen.

Ihr habt natürlich damit recht, dass nicht jeder sofort alle Aspekte dieser Regeln ausnutzen kann, ohne ein größeres Risiko für die Gegner darzustellen. Diesen Anspruch hab ich aber auch nicht an Regeln. Man kann eben nur so weit gehen, wie man es auch kontrollieren kann. Wenn man keine Würfe ausführen kann, bei denen man kontrollieren kann dass der Gegner nicht mit dem Kopf zu erst aufkommt, dann kann man den eben nicht werfen.


Ich finde, das hier ist sehr wichtig. Man liest oder hört "Tackle" und denkt ans American Football. Um ein regelkonformes, kontrollierendes Rugbytackle durchzuführen, muss man den Gegner aber an den Oberschenkeln unterhalb des Hinterns greifen dürfen, was derzeit nach deutschen Regeln beispielsweise nicht erlaubt ist.
Code:
4.4.2 LÄUFERKAMPF
Die Läufer sollen sich vor Spielbeginn gemeinsam auf den Härtegrad
ihrer Läuferkämpfe einigen. Der kleinste gemeinsame Nenner ist dabei
maßgeblich.
Im Läuferkampf gilt im Stand der gesamte Oberkörper (inklusive Arme) von
der Gürtellinie bis zum Halsansatz als Angriffsfläche. Wenn einer der Läufer
den Boden mit mehr als seinen Füßen berührt, dann gilt sein gesamter
Körper vom Halsansatz abwärts als Angriffsfläche.
Die Läufer dürfen miteinander in Körperkontakt treten und den Gegner an
der erlaubten Angriffsfläche stoßen, umgreifen, festhalten, hochheben und
zu Boden ziehen oder zu Boden drücken. Sie müssen loslassen, sobald ihr
Griff ober- oder unterhalb der erlaubten Angriffsfläche rutscht.


Der Griff zu den Oberschenkeln dient dabei einer besseren Kontrollierbarkeit des Gegners, um ein "Ablegen" in einem sicheren Sinne überhaupt erst zu gewährleisten.

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