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BeitragVerfasst: Fr 14. Okt 2016, 20:46 
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Ich glaub Pits Idee ist eher, die impliziten Freiheiten, die durch den Mangel an Mindestmaßen entstehen weiterhin gelten zu lassen, aber mögliche Risiko-Bauwiesen (sowohl bei diesen Varianten, als auch bei den Standardpompfen) sollen durch besser Polsterung spielbarer gemacht werden. Hab ich das richtig verstanden?

Damit hat er nicht das Thema des Balancing angetastet, sondern nur das Thema Sicherheit. Das könnte ich mir argumentativ auch als vorläufige Lösung vorstellen, weil das Thema Balancing echt schwer zu evaluieren ist.

Aus meiner Erfahrung: Ich hab schon gelegentlich gegen End-Tips gespielt. Mein Anfangseindruck war: Boah ist das hart, da hab ich ja keine Chance mehr. Ein paar Trainings später war mir diese Pompfe und Spielweise dann vertraut und schwupps kam ich damit auch wieder klar und konnte mein erwartetes Leistungslevel wiederherstellen.

Daher ist mein Eindruck zu diesen Varianten: Solange die Varianten neu und anders sind, scheinen sie das Balancing zu stören - das kann sich aber schnell ändern. Bevor man eine Aussage über das Balancing machen kann muss man das erst mal gründlich und lange testen. Und wahrscheinlich werden die Varianten nichts grob das Balancing stören, sondern nur selten gesehene Exoten bleiben.


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BeitragVerfasst: Sa 15. Okt 2016, 14:26 
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so ungefähr Becko, ich kann das nochmal kurz ausführen

ob End Tips, Speere, ... zugelassen sind oder nicht ist mir persönlich ehrlich gesagt spieltechnisch scheißegal. Ich habe nicht den Eindruck, dass das Balancing dadurch wesentlich beeinträchtigt wird (zumindest durch End-Tips, die sind in Spanien auch recht verbreitet glaube ich. Diese berüchtigten Speere habe ich bis jetzt noch nicht in Aktion gesehen).

sollten sie aber weiterhin zugelassen bleiben, will ich halt nicht diese ungepolsterten Griffe abbekommen, die theoretisch nach aktuellem Regelwerk bis direkt unter die Stechspitze reichen dürfen.
Beim End-Tip läuft man schon etwas mehr Gefahr als bei einem normalen Q-Tip, den Griff abzubekommen und gegen diese sogenannten "Speere" hab ich noch nicht wirklich gespielt.
Mehr Grifffläche=höhere Chance, diese ins Gesicht zu bekommen - na dann bitte wenigstens gepolstert.

bei normalen Q-Tips hat die Griffläche meiner Meinung nach auch Gefahrenpotential wenn sie nicht gepolstert ist oder nur getaped, aber das gehört hier nicht zum Thema glaube ich.

@Julius: es reicht doch schon, sowas in der Art zu schreiben wie:
1.4.1 Griffläche hat geschrieben:
Die Grifffläche ist der Bereich einer Pompfe, an welcher sie regelgerecht
geführt wird. Bei Kurzpompfen, Langpompfen und Stäben muss das
abschließende Ende der Grifffläche, der Knauf, ausreichend gepolstert sein.
wenn die Pompfenmaßen wesentlich von den vorgeschriebenen Maximalmaßen abweichen (und beim Q-Tip?), muss eine ausreichende Griffpolsterung angebracht werden.

damit würde man diese Pompfen nicht explizit einführen, sondern weiterhin wie bisher implizit erlauben.


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BeitragVerfasst: Sa 15. Okt 2016, 17:15 
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Zitat:
bei normalen Q-Tips hat die Griffläche meiner Meinung nach auch Gefahrenpotential wenn sie nicht gepolstert ist oder nur getaped, aber das gehört hier nicht zum Thema glaube ich.


1. Stimme ich Dir bezügliche der Griffpolterung des Q-Tipp zu, 2. finde ich schon, dass das zusammengehört.

Ich habe mittlerweile mehrfach mitbekommen, und auch bereits am eigenen Leibe, dass die ungepolsterten Q-Tipp-Stangen hohes Gefahrenpotenzial bieten. Zuletzt ist einer bei uns im Verein für ein paar Wochen wegen eines Treffers auf den Daumen ausgefallen. Auf unserem Test-Turnier waren Speere zugelassen, aber nur mit gepolstertem Griff (1 cm) und Mindestschlagfläche 60cm. Ich persönlich habe damit bisher gute Erfahrungen gemacht. End-Tipps mit 15cm-Schlagfläche sind für mich aktuell völlig indiskutabel, da man damit neben dem Stechen schlagen darf und die Gefahr eines Treffers mit dem Griff zu hoch ist.

LP: 60 cm Schlagfläche (Wie Q-Tipp), gepolsterter Griff Pflicht
Q: 60 cm, gepolsterter Griff mindestens bis 100 cm (besser komplett)
Stab: 90 cm (weniger wegen der Schläge beim Angriff, sondern mehr wegen der Wischbewegungen beim Abwehren von Stichangriffen), Gepolsterte Griffe Pflicht
KP: 60 cm (wegen unkontrollierter [Tief-]schläge) Griff muss nur am Knauf gepolstert sein (so wie in der aktuellen Regelung)

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Nur weil man paranoid ist, heißt das nicht, dass man nicht auch verfolgt werden könnte!


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BeitragVerfasst: So 16. Okt 2016, 18:28 
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Nur für den Fall, dass der Speer durch Mindestmaße oder eine Sonderregelung erlaubt werden sollte. Warum sollte ich dann noch eine herkömmliche Langpompfe bauen. Ich habe diese Vorteile:
1. etwas weniger Gewicht
2. optional einen besseren Hebel
3. einen größeren Stichhub

Dagegen habe ich auf den ersten Blick keine Nachteile.


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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 08:32 
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Gerd hat geschrieben:
LP: 60 cm Schlagfläche (Wie Q-Tipp), gepolsterter Griff Pflicht

Komplett gepolstert, oder nur bis 1m von der Spitze (analog zur klasischen Bauform)? Ich persönlich halte mehr Polsterung als bisher nicht für notwendig (wenn auch nicht schädlich).

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Ach! Hans, run! It's the JÄNS!


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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 19:38 
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ich hat geschrieben:
Ich persönlich finde dass wir eine Mindestlänge vorschreiben sollten, einfach weil das sonst potentiell ständig auftreten könnte. Pompfenchecker haben es schon schwer genug, da kann man ihnen das Leben auch mal leichter machen. Allerdings würde ich diese Mindestlänge sehr liberal auf 60cm setzen für Stäbe, LPs und Q-Tips mit einer Toleranz von <=5cm.

+1 nur was diese (enorme?!) Toleranz angeht kann ich dir nicht folgen. Bin mir auch nicht sicher ob es sinnvoll ist die im RW festzuschreiben. Bin da wie bisher für ein RW ohne Toleranzen.

Robin hat geschrieben:
Wenn eine Langpompfe auf eine andere Langpompfe trifft sollte der bessere Spieler gewinnen und nicht das bessere Sportgerät.

@Robin ich sehe kein Problem wenn das Pompfenbauen im Rahmen der Regeln zur sportlichen Leistung dazugehört, vgl. Kfz-Rennen, DTM, Formel1, GPS....

Robin hat geschrieben:
Ps: Ich würde gerne darauf aufmerksam machen dass es schon mal Regeln mit fixen Maßen gab und diese auch noch nie "offiziell" geändert worden sind. Man berichtige mich wenn ich falsch liege!

Berichtigung: Offensichtlich wurden sie "offiziell" geändert, ansonsten wären sie ja im aktuellen offiziellen RW...

Pit hat geschrieben:
bei normalen Q-Tips hat die Griffläche meiner Meinung nach auch Gefahrenpotential wenn sie nicht gepolstert ist oder nur getaped, aber das gehört hier nicht zum Thema glaube ich.

Gerd hat geschrieben:
1. Stimme ich Dir bezügliche der Griffpolterung des Q-Tipp zu, 2. finde ich schon, dass das zusammengehört.


Klar hängen die Thematiken zusammen, würde sie aber im Hinblick auf die RW-Wahl folgendermaßen getrennt betrachten:
a) Was sind die Mindestschlagflächen die ihr bei ansionsten ungepolsterter Blockfläche angemessen findet?
b) Anderer Thread: Brauchen wir (, z.B. z.Z für den Q, später ggf. für andere Pompfen) eine Grifflächen Polsterung?


Gerd hat geschrieben:
Stab: 90 cm (weniger wegen der Schläge beim Angriff, sondern mehr wegen der Wischbewegungen beim Abwehren von Stichangriffen), Gepolsterte Griffe Pflicht

Ich habe dieser Saison auf allen Turnieren einen Stab mitgeführt und auch gespielt der eine Schlagfläche von 70 cm Länge aufweist. Es gab keine Gefahrensituation, keine Beschwerden und keine Probleme. Ich halte die mehr als 70cm Schlagflächenpolsterung beim Stab auf jeden Fall für überflüssig.(Wurde btw. auch in keinem Pompfencheck zwischen Dublin und Waidhaus aussortiert.)

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Meine Pompfe ist wichtiger als Lemjoks Pompfe.


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BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 20:04 
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Ich freue mich, dass hier mit unterschiedlichen Ansätzen diskutiert wird. Hier könnten sich gerne noch mehr Spieler mit Ihrem Meinungen äußern (aber nicht OT ;)), um eine bessere Vorstellung vom Bild in der C. zu bekommen.

JÄNS hat geschrieben:
Klar hängen die Thematiken zusammen, würde sie aber im Hinblick auf die RW-Wahl folgendermaßen getrennt betrachten:
a) Was sind die Mindestschlagflächen die ihr bei ansionsten ungepolsterter Blockfläche angemessen findet?
b) Anderer Thread: Brauchen wir (, z.B. z.Z für den Q, später ggf. für andere Pompfen) eine Grifflächen Polsterung?


Wir (Regelhüter) sehen dieses Thema NICHT in der Regelabstimmung 17. Dieses Thema wurde angestossen, weil hier eine Große Dikripanz zwischen RW und Praxis besteht, die wir zu beheben wünschen.

Für Q-Tipp Griffpolterung bitte einen Extra-Thread erstellen (und vorher die vergangenen Lesen).

Ziel ist es eine testbare Formulierung für die Sasion 2017 zu finden, welche ausgiebig getestet werden kann. Dies stellt einen durchaus wichtigen Aspekt des Regelwerkes dar, der gründich vorbereitet werden sollte. Jugger ist aus einer Gemeinschaft mit sehr großer Freiheiten entstanden. Die Eingrenzung auf fixe Maße ist daher, wenn wir die Entwicklung der Regeln betrachten, eine große Begrenzung. Eine Ja/Nein Abstimmung mit knappem Sieger ist daher von unserer Seite unerwünscht.

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JAGS


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BeitragVerfasst: Mi 19. Okt 2016, 01:23 
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De facto gibt es bereits eine Mindestlänge für Schlagflächen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich einen Q-Tip, Stab oder Langpompfe mit 20cm Schlagfläche durchbekommen würde.
Nur, dass diese Mindestlänge von Turnier zu Turnier schwankt, wenn sie überhaupt im Voraus bekannt gegeben wurde. Ansonsten hängt alles vom diffusen Gefühl des Pompfencheckers ab.

Der Maximaldurchmesser verhält sich analog.


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BeitragVerfasst: Mi 19. Okt 2016, 21:00 
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Gnom hat geschrieben:
Wir (Regelhüter) sehen dieses Thema NICHT in der Regelabstimmung 17


Wieso? Das (wenn ich mich richtig erinnere) ist schon die dritte RW vor der das Thema aufgegriffen wurde.

Gnom hat geschrieben:
Dieses Thema wurde angestossen, weil hier eine Große Dikripanz zwischen RW und Praxis besteht

Inwiefern? Meinst du jetzt bei der Handhabung im Pompfencheck?

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BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 13:35 
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Wie die bisherige Entwicklung zeigt, ist mMn mit einer baldigen Perfektionierung des Regelwerks und Sports nicht zu rechnen. Angesichts dessen besteht kein Zugzwang dieses Thema möglichst zeitnah auszudiskutieren und das Ergebnis in Stein zu meißeln. Deswegen schlage ich vor der Praktikabilität halber exakte Maße für Schlag- und Griffflächen vor, mit geringer Toleranz für zu kurze Schlagflächen (<5cm?) und Nulltoleranz gegenüber maximaler Reichweite. Zukünftig kann auf Juggerlabor-Turnieren fleißig weiter getestet werden, bis nach Sammlung ausreichender praktischer Erfahrung und Feedbacks neue Pompfen nach Forumsdiskussion zugelassen werden bzw. die Regeln erneut aktualisiert werden. Dies kann dann von neuen Regelungen bzgl. Schlagflächenlänge bis hin zu neuen Polsterungsvorschriften für Grifflängen reichen (mein Vorschlag: Grifffläche muss ab gewisser Griffflächenlänge gepolstert sein, egal welche Pompfe).


Ich bin bereit jedweder Regelformulierung zuzustimmen, solange sie nur noch diesen Winter fertig wird. Denn solange sie nicht fertig wird, gibt es keinerlei gewährleistete Sicherheitsstandards hinsichtlich extrem kurzer Schlagflächen (es sei denn die jeweilige Turnierorga sorgt selbst dafür) und unnötige Reibereien bei Pompfenchecks.
Speziell in Hinsicht auf End-Tips sehe ich auch keinen Grund mit der Regelfestlegung bis nach der nächsten Saison zu warten, da ich keine Tests kommen sehe, die nicht schon längst gemacht wurden. Gerade End-Tips sind wirklich keine Neuheit mehr und Feedback sollte zur Genüge zur Verfügung stehen, wenn auch nicht deutschlandweit gleichmäßig verteilt. Des weiteren ist ja schon in diesem Thread absehbar, dass hier mehr als nur ein Thema behandelt werden muss (von Schlagflächenmindestlängen bis zu gepolsterter Schlagfläche) und ich zu bezweifeln wage, dass wir in nur ein paar Monaten zu einem Ergebnis kommen, welches danach nicht trotzdem noch jahrelang hinterfragt und angepasst wird.


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