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BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2016, 19:27 
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Die Grifffläche meines Qtips ist mit Yogamatte gepolstert, die 1-2 mm dick ist, der Kernstab müsste 16 mm Außendurchmesser haben. Ich finde das prinzipiell gut spielbar, werde den nächsten Qtip aber wahrscheinlich auf einen geringeren Gesamtdurchmesser abzielen. Ein zweiter Qtip aus unserem Hause wurde mit Schaumstoff (quasi unser Stechspitzenmaterial) beklebt, die mit Panzertape auf ca 1mm runtergestaucht wurde.

Wir haben uns auch primär aus Eigennutz für eine Griffpolsterung entschieden. Negative Erfahrungen mit ungepolsterten (gegnerischen) Qtips hab ich bisher nicht gemacht.

Dünne Rohriso hatten wir mal an LP und KP, war uns zu dick. Haben sie mit Schnur gestaucht, löste sich aber bald, woraufhin wir die Rohriso entfernt und nur mit Schnur umwickelt haben. Ob die Schnur tatsächlich polstert...

Ein Aspekt, der bisher nicht erwähnt wurde: Ein ungepolstertes Kernrohr zerbricht leichter, wenn man zB eine GFK-GFK-Begegnung mit etwas Wumms hat. Schlagfestigkeit zählt leider nicht zu den Materialeigenschaften von GFK :/


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 Betreff des Beitrags: Re: Q-Tip Griffpolsterung
BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2016, 21:24 
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Bruno hat geschrieben:
@Raika: in wie weit schützt die Griffpolsterung deine Finger? Und wenn sie deine schützen, kann sie dann auch die deiner Gegenspieler schützen?


Ich hatte eine ganze Weile lediglich eine dünne Schnur als "Polsterung" und da haben mir die Fingergelenke nach einer Zeit weh getan. Warum das so war keine Ahnung...war eben so. Seitdem ich dann den von Richard erwähnten Kalt-Iso-Schlauch verwende ist das nicht mehr so.

Bruno hat geschrieben:
Wenn ein Pompfenchecker nicht will das deine Pompfe nicht durch kommt, dann findet er bestimmt einen Weg.


Ja möglich aber wenn man einen schwammigen Begriff wie "dünne" Polsterung einführt dann kann der Checker eben definieren was ihm zu dünn ist. Und so kann er Pompfen recht einfach aussortieren, wenn ihm der dazugehörige Pompfer nicht passt...Ich will niemandem was unterstellen und hoffe sowas kommt auch nicht vor, aber ausschließen kann man es nicht.

Pit hat geschrieben:
Es ist aber ein deutlicher Unterschied, ob man zumindest einen schmalen Lederstreifen ö.ä. um den Griff wickelt oder einen blanken Kernstab mit Paketklebeband abbekommt.


Ich würde ja sagen das macht kaum einen Unterschied, oder du hast dickeres Leder im Kopf als ich jetzt gerade :D

Pit hat geschrieben:
Es fehlt hier noch an konkreten Material- und Bauvorschlägen aus der Praxis. Mich würde z.B. interessieren, woraus deine dünne Griffpolsterung besteht, Raika, und wie sie sich so in der Praxis bewährt hat.
[/quote]

Mein erster Q-tip war mit gestauchtem Noma.Zip Isolierungsrohr gepolstert. Das war aber recht aufwändig und vermutlich auch schwerer als die jetzige Bauweise. Außerdem war es zu dick wenn man nicht genug gestaucht hatte und dadurch recht bescheiden zu spielen. Danach hatte ich Schnur und Paketklebeband, was aber meiner Meinung nach nicht wirklich gepolstert war. Allerdings hat es vermutlich die gleiche Wirkung wie der dünne Lederstreifen den du erwähntest. Lässt sich gut spielen, kann aber sein, dass man wie ich damals Probleme mit den Fingergelenken bekommt. Zur Zeit nutze ich diesen roten Kalt-Iso-Schlauch. Lässt sich meiner Meinung nach gut spielen, ist ein wenig gepolster aber vermutlich nicht genug falls ich mal jemanden von oben damit treffen sollte :dumm:

Wenn wir solche eine Griffpolsterung einführen wollen, dann sollte man aber auch mal über eine komplette Polsterung der Kette nachdenken. Die bekomme ich auch alle 100 Turniere mal ab und das tut weh und beschert mir blaue Flecken und Beulen am Kopf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Q-Tip Griffpolsterung
BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2016, 23:04 
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J.L.M. hat geschrieben:
Interessant wären für mich jetzt vor allen Dingen die Antworten von Q-Tip-Spielern auf die folgenden zwei Fragen:
1. Würde eine dünne Polsterung euer Spiel nachhaltig beeinträchtigen, ohne dass ihr euch an die dünne Polsterung anpassen könntet?
2. Wäre eine dünne Polsterung des Griffes gemessen an der Häufigkeit, mit der ihr durch euren Griff andere Spieler verletzt, nötig, und würde diese Polsterung den Verletzungen vorbeugen?


zu 1. Ja sie würde mein Spiel nachhaltig beeinträchtigen.
Ob man sich daran gewöhnt, hängt wohl von der Bautechnik ab und muss man eben privat sehen.
Aber Gewöhnung ist ein schlechter Ersatz für fehlende Performance:
Vor den Hohl-GFK-Rohren waren auch alle an Voll-GFK-Pompfen gewöhnt.

Insofern mir da keiner einen überzeugenden Q-Tip baut (ich wäre zu faul es selbst zu tun), würde ich wohl eher aufhören (effizient) QTip zu spielen.

zu 2. Nein. Habe nicht, soweit ich mich erinnern kann, jemanden nachhaltug schmerzlich mit meinem Spielstil verletzt.
Die meisten Verletzungen entstehen im Zuge zu geringer Distanz. Und das betrifft also sehr oft das "reinpreschen" und damit unerfahrene Spieler im besonderen Maße.

In dem Sinne: s. Linus

P.s.: Am Ende stellt sich über die Frage (auch bei anderen Themen) nach welchem Maßstab wir tunen wollen.
Will man den Schutz aller (unerfahrenen Spieler) in den Vordergrund stellen, müsste man mMn auch über ein Turnierverbot von Anfängern nachdenken, denn das wäre der beste Schutz. Ein gutes Training und gute Fitness sind ebenfalls ein guter Schutz....

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Grün ist das neue Rot.
Mörtel wird das neue Grün.

Was ist eigentlich die Russell Klasse ?


Zuletzt geändert von {Peter} am Di 8. Nov 2016, 01:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2016, 23:32 
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Ob Polsterungen an den Griffflächen sein sollten oder nicht würde ich den Spielern selbst überlassen. Um Verletzungen sinnvoll vorzubeugen wären die Griffflächen zu dick um dann noch anständig zu spielen.

Daher stimme ich Linus und Tim zu.


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BeitragVerfasst: Di 8. Nov 2016, 16:23 
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Gnom hat geschrieben:
Eine dünne Polsterung abzulehen weil sie nicht ausreichend Schützt, die dicke Polsterung aber wegen ihrer schlechten Spielbarkeit ablehen, dann jedoch zu keiner tendieren empfinde ich nicht als brauchbare Handhabe.

Ich kenne das Argument der ungepolsterten Grifflächentreffer meist von Schildspielern, welche wegen der Pompfegattung bereits vermehrt unter Kopftreffern zu leiden haben (persönliche Einschätzung). Weiterhin ist es immer ein schlechtes Zeichen, wenn es zu so einem Thema bereits regionale Regelungen gibt. Ab eine gewissen Dicke der Polsterung ist der Q-Tipp nicht mehr gut spielbar, ich denke da gibt es keine Diskussion. Aber gibt es einen Punkt bis zu welchem Punkt ist der Q-Tipp noch gut spielbar ist?
Eine dünne Polsterung reduziert zumindest potentiellen Schmerz/Schaden.


Da bin ich anderer Meinung.
Ich spiele selber mit einer dünnen Polsterung am Griff, weil ich das angenehmer zu greifen und zu spielen finde. Insofern würde mich die Regelung vermutlich nicht so stark treffen. Ich habe aber, bis ich zu meiner momentanen Griffdicke gekommen bin, lange mit verschiedenen Materialien rumexperimentiert, weil mich zu dicke Polsterungen teilweise massiv einschränken. Vor dem Hintergrund, dass andere Q-Tip-Spieler (Linus, Watze) selber ohne Polsterung am Griff spielen und sagen, dass eine Polsterung sie in ihrem Spiel einschränken würde, zeigt mir dies, dass eine verpflichtende Griffpolsterung oder auch eine Regelung, wie dick diese sein muss, einige Spieler in ihrer Spielweise sehr einschränken würde, und das trotz der Tatsache, dass ihre Spielweise bisher keinen (Watze, Linus) oder nicht relevant viel (ich selber, in fast vier Jahren Jugger kann ich mich konkret an eine Situation erinnern, in der ich jemandem meinen Griff auf den Finger gehauen hab. Das hat halt wehgetan, mehr ist dabei nicht passiert.) Schaden angerichtete hat.

Zum Sicherheitsaspekt:
Wie bereits beschrieben, ist der Sicherheitsgewinn einer dünnen Polsterung, bei der der Q-Tip spielbar bleibt, meiner Meinung nach nicht sehr groß. Wenn ich jemanden mit einem Q-Tip-Griff treffe tut das weh und ist ein Verletzungsrisiko, egal, ob da eine NOMA-Kaltwasserschlauch, Moosgummi oder gar nichts als Polsterung dran ist. Mit anderen Worten: Der Sicherheitsgewinn, den man durch eine Regeländerung erreichen würde, ist für mich nicht groß genug, als dass er es wert wäre, dass vermutlich viele Q-Tip-Spieler ihre Pompfe nicht mehr zu ihrer Zufriedenheit spielen könnten.

Die Frage ist nun - Was kann man stattdessen tun? Dass es hier eine Diskussion dazu gibt zeigt ja, dass das Thema bedenkenswert ist. Eine Regeländerung bewirkt denke ich nicht das, was man mit ihr erreichen will. Dies erreicht man mMn eher dadurch, dass man, wie bereits von {Peter} angesprochen, den Leuten im Training richtiges Q-Tip-Spiel beibringt. Wie Linus und Raika bereits sagten ist die Wahrscheinlichkeit, jemanden mit dem Griff zu treffen, deutlich geringer, wenn man bspw. seine Reichweite richtig nutzen kann.
Alles andere hat für mich mit Rücksichtnahme auf den Gegner und Umsicht zu tun und dies zu regeln ist denke ich schwierig. Für mich ist da, neben den Trainern im heimischen Team der Spieler, das Schiedsrichtergespann in der Pflicht, indem es Q-Tip-Spieler, deren Spielweise dazu führt, dass Gegner häufig mit dem Griff getroffen werden oder die Gefahr besteht, dass dies häufig passiert, ermahnt und bei weiterem Bestehen der Problematik ggf. des Feldes verweist.


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BeitragVerfasst: Di 8. Nov 2016, 18:18 
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Ich spiele seit etwa 4 Jahren Q-Tip. Die einzige Verletzung durch Q-Tips die ich mit bekommen hab ist mein eigener Daumen gewesen, und da hat mich nur die Schlagfläche getroffen, nicht der Griff. Ich kann wie die anderen auch bestätigen, dass man als Anfänger schon hin und wieder mal mit dem Griff trifft. Ich hab auch schon mal einen Treffer am Kopf damit gesehen - allerdings war der Gegner (Schildspieler) da auch ein Anfänger. Wenn man einigermaßen damit umgehen kann werden solche Treffer aber recht selten. Wenn, dann sind es immer die Hände von anderen Q-Tip Spielern oder Stabspielern. Das kann schmerzhaft sein, hab aber noch keine Verletzung gesehen.

Ich spiele mit ungepolstertem Kern, nur mit Teflonband umwickelt. Grob geschätzt könnte ich eine 2 mm Polsterung zusätzlich anbringen, ohne dass mein Spilstil beeinflusst wird. Alles was darüber geht ist mir zu dick, speziell wenn es dann auch noch weich ist.
Ich bezweifel mal, dass eine solche Polsterung einen gravierenden Unterschied macht und habe auch nicht den Eindruck dass es benötigt wird.

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BeitragVerfasst: Di 8. Nov 2016, 19:04 
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Pukinn hat geschrieben:
Wenn, dann sind es immer die Hände von anderen Q-Tip Spielern oder Stabspielern. Das kann schmerzhaft sein, hab aber noch keine Verletzung gesehen.


Ich schon zähle 2 sehr langanhaltende Verletzungen aus Kalrsruhe.
Außerdem halte ich derartige Treffer für sehr häufig, die 10 Teams mit den besten Pompfenführfähigkeiten und alle Q-Tip-Einsteins mal ausgenommen.

OT?

{Peter} hat geschrieben:
P.s.: Am Ende stellt sich über die Frage (auch bei anderen Themen) nach welchem Maßstab wir tunen wollen.
Will man den Schutz aller (unerfahrenen Spieler) in den Vordergrund stellen, müsste man mMn auch über ein Turnierverbot von Anfängern nachdenken, denn das wäre der beste Schutz. Ein gutes Training und gute Fitness sind ebenfalls ein guter Schutz....


Ja berechtigter und wichtiger Hinweis, aber die besten 10-20 Teams machen schon lange nicht mehr den Großteil der deutschen Juggerszene aus und in meiner subjektiven Wahrnehmung wird man gar nicht so selten von QT-Griffflächen an den Fingern erwischt.

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Meine Pompfe ist wichtiger als Lemjoks Pompfe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Q-Tip Griffpolsterung
BeitragVerfasst: Mi 9. Nov 2016, 23:33 
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Position: QTip
J.L.M. hat geschrieben:
Interessant wären für mich jetzt vor allen Dingen die Antworten von Q-Tip-Spielern auf die folgenden zwei Fragen:
1. Würde eine dünne Polsterung euer Spiel nachhaltig beeinträchtigen, ohne dass ihr euch an die dünne Polsterung anpassen könntet?
2. Wäre eine dünne Polsterung des Griffes gemessen an der Häufigkeit, mit der ihr durch euren Griff andere Spieler verletzt, nötig, und würde diese Polsterung den Verletzungen vorbeugen?




Zu 1.) Ja, würde es. Das Q-Tip Spiel ist von häufigem und präzisem Umwechseln der Griffe geprägt.
Ich habe bei meinen Q-Tips sehr glatte Griffflächen, an denen ich schnell mit den Händen entlang rutschen kann, ohne den Kontakt zu lösen und damit Präzision einzubüßen.
Bei Polsterung rutsche ich entweder an der Polsterung entlang und bremse mich dabei selber aus, oder ich lockere meine Hand soweit, dass die Polsterung mich nicht ausbremst, ich aber auch keinen festen Griff mehr habe und damit Präzision einbüße.
Ich habe noch einen Q-Tip mit Griffpolsterung. Mit dem bin ich deutlich langsamer und unpräziser (kann aber auch am Gewicht liegen).

2.)
Ich kann mich an eine Situation erinnern, wo ich einem Gegenspieler mit der Grifffläche auf die Finger gehauen habe. Für den Gegenspieler war es sein erstes Training und er hat vermutlich bei seinem Block die Distanz falsch eingeschätzt.
An eigene Verletzungen durch fremde Q-Tip-Griffe kann ich mich gerade nicht erinnern. Dafür an etliche Stiche von Stäben und Treffer von ungepolsterten Kettengliedern.


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BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2016, 00:38 
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Um mal als Nicht-Q-Tip-Spieler meine Meinung kundzutun:

Verletzungen durch Griffe sind mir noch nicht untergekommen (oder zumindest erinnere ich mich nicht). Am ehesten mal ein kurz verzerrtes Gesicht des Q-Tip-Spielers selbst, weil er sich eigenständig unangenehm getroffen hat. Wie auch schon im Thread zu Stäben und als Wiederholung zu Peter und Tim möchte ich betonen, dass gezielteres Training bei häufigem Auftreten ggf. sinnvoll ist.
Wenn dazu dann noch der Aspekt der potenziellen Unspielbarkeit für Q-Tip-Spieler hinzukommt, sehe ich keine Notwendigkeit hier eine Polsterung zu erzwingen.

_________________
"Just click on options!!!"


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BeitragVerfasst: Mo 14. Nov 2016, 11:29 
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J.L.M. hat geschrieben:
Interessant wären für mich jetzt vor allen Dingen die Antworten von Q-Tip-Spielern auf die folgenden zwei Fragen:
1. Würde eine dünne Polsterung euer Spiel nachhaltig beeinträchtigen, ohne dass ihr euch an die dünne Polsterung anpassen könntet?
2. Wäre eine dünne Polsterung des Griffes gemessen an der Häufigkeit, mit der ihr durch euren Griff andere Spieler verletzt, nötig, und würde diese Polsterung den Verletzungen vorbeugen?



Ich spiele seit 3 Jahren Q-Tip, auch mit verschiedensten Griffpolsterungen.

Mein Anfänger-Q-Tip hatte die NomazipIsolierung um einen Stab, die viele als innere Schicht der Schlagfläche nach den derzeitigen Anleitungen hatten. Das ist viel zu viel, da es dick und weich ist. Keine Verletzungsgefahr, aber man kann nicht schnell damit spielen.

Mein zweiter Q-Tip hatte ca 1,5cm Isomatte um einen Stab. Das war fester gezogen und nicht so flauschig und dick und hat relativ gut funktioniert. Ich hab aber gemerkt, dass andere Designs trotzdem schneller und genauer waren. Ich habe die Isomatte runtergeschnitten, sodass nur eine dünne Schicht noch war. Das hat keinen Unterschied gemacht zum Handling (Das Problem lag eher am Kernstab).

Mein aktueller Q-Tip hat einn dünnen roten Isolierschlauch von Obi als Griff. Ich baue momentan alle Pompfen mit sowas als Griffpolsterung, um blanke Griff zu vermeiden (zum einen weil es angenehmer ist, zum anderen zum Schutz), und es funktioniert super. Es ist dünn genug, dass man trotzdem schnell spielen kann, aber die Polsterung macht schon einen Unterschied, was Schläge angeht.





1. Würde eine dünne Polsterung euer Spiel nachhaltig beeinträchtigen, ohne dass ihr euch an die dünne Polsterung anpassen könntet?
Ich glaube mit diesem Isoschlauch könnten die meisten Spieler ihr Spielweise trotzdem umsetzen ohne Einschränkung. Manche Spieler würden dadrunter leiden, zB kann ich mir nicht vorstellen, dass Pukinns Teflonbandgriffen mit Polsterung gehen würden.

Ich hab den Rutschfaktor erhöht dadurch, dass ich lediglich zwei Streifen Panzerband über die Iso am Griff hab, längst angebracht, sodass es keine Ränder gibt und man an dem einen Stück den ganzen Griff entlang rutschen kann. Dazu spiele ich mit Handschuhen aus glattem Leder. Sie waren hart und aus Leder am Anfang, inzwischen sind sie wirklich glatt gespielt geworden und das funktioniert wunderbar (für Q-Tip - ich muss sie für Langpompfe oder Kurzpompfe ausziehen, ansonsten rutscht mir die Pompfe weg).



2. Wäre eine dünne Polsterung des Griffes gemessen an der Häufigkeit, mit der ihr durch euren Griff andere Spieler verletzt, nötig, und würde diese Polsterung den Verletzungen vorbeugen?

Bei uns im Training gibt es immer mal wieder dicke Finger oder dicke Knöchel wegen ungepolsterten Griffen, ein oder zweimal gab es auch schon Grifftreffer am Kopf. Hauptsächlich kommen sie zwischen Schildspieler und Q-Tip Spieler vor, da das Schild versucht sehr schnell die Distanz zu überbrücken und gleichzeitig die geg. Pompfe aus dem Weg schaffen während der Gegner versucht, ihn schnell und bevor er reinkommen kann abzuschlagen. Der andere Trainer bei uns (Schild) wünscht sich stets mehr Polsterung bei Q-Tips, mehr sogar als diesen dünnen roten Schlauch. Dickere Polsterung würde die Verletzungen sicher verhindern, aber ich hab noch keine Lösung gefunden wie man besser polstern ohne Spielbarkeit zu verlieren kann.


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