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[Regeldiskussion] Q-Tip Griffpolsterung

Diskussionen um das Regelwerk
J.L.M.
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Re: [Regeldiskussion] Q-Tip Griffpolsterung

Beitrag von J.L.M. » Di 27. Dez 2016, 13:19

Tai-Pan hat geschrieben:Kam mir grad nur so in den Kopf, aber ein "Prüfnadel" mit einer gefärbten Spitze könnte benutzt werden, um die Polsterungsdicke zu messen. Einmal kurz gepiekst, am besten nah an der Schlagfläche, wenn die Farbe nicht zu sehen ist, stimmt die Dicke der Polsterung. Man könnte sogar die Stelle markieren und immer wieder nutzen.

Ich hab es nicht durchdacht, aber vielleicht wäre sowas möglich?
Das scheint mir eine testbare Variante für den Check zu sein. Wir haben bislang für Pompfenchecks keine einheitlichen Vorgaben und das wäre dann insofern die erste.
Ich würde gerne die etwas schwammigere Definition erst einmal zur Wahl stellen. Die "dünne" Polsterung kann ja noch auf ein genaueres Maß festgeschraubt werden. Von weit nach eng halte ich für die bessere Variante, als erst eine enge Definiton anzulegen, mit der dann alle unzufrieden sind.
Was die genauere Beschreibung des "Polstermaterials" anbelangt: In der jetztigen Formulierung steht ausdrücklich: "gepolstert". Mit Metall, hartem Leder oder Seil kann ich nicht "polstern", sondern nur mit "Polstermaterial". Deshalb erschien es uns redundant. Und außerdem gilt hier wieder die Sache mit den engen und weiten Definitionen.

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Bucki
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Re: [Regeldiskussion] Q-Tip Griffpolsterung

Beitrag von Bucki » Mo 16. Jan 2017, 16:11

Besser spät als nie (?) will auch ich hier meine Erfahrung zu diesem Thema teilen:

Ich habe vor ca. einem Jahr von einem ungepolsterten auf einen gepolsterten (ebenfalls Kaltschlauch, Schaumstoff, 4mm Wandstärke)
gewechselt. Meiner Erfahrung nach spielt sich ungepolstert tatsächlich ein wenig schneller als gepolstert; allerdings erachte ich diesen Unterschied (nach etwas Umgewöhnungszeit) für nicht signifikant.

Tatsächliche VERLETZUNGEN durch Grifftreffer sind mir bisher noch nie vorgekommen (oder ich hab es nicht gemerkt...), wohl aber einige durchaus schmerzhafte Treffer, entweder an des Gegners Hand (beim Versuch, einen Körpertreffer zu landen) oder an des Gegners Schulter ((zu) großer Ausfallschritt / gleichzeitiger Ausfall des Gegners).

Bedenkt, Jugger besteht nicht nur aus Linienduellen.

Der Hauptgrund für meine Entscheidung zum Wechsel waren allerdings auch meine eigenen Finger.
Ein harter Stabschlag hat mir mal (damals, ungepolstert) den rechten Daumen auf den Griff gequetscht und meine Kapsel beschädigt.
(Die nächsten 3 Wochen bin ich im Training als Rechtsschild rumgerannt.)
Auch hat mir mal (nicht so lange her, Griff bereits gepolstert) ein ziemlich wuchtiger Stabschlag (immer diese Stabspieler) meinen Qtip aus der Hand (ja, schon irgendwie mein Fehler) und gegen mein Kinn geschleudert. In diesem Moment war ich der Polsterung sehr dankbar.

Ich denke, dass bereits eine leichte Polsterung (ca 4mm Schaumstoff) die Verletzungsgefahr und Schmerzintensität verringern kann.
Ich würde jedem Qtipspieler zu gepolsterten Griffen raten; ich denke aber nicht, dass das vorgeschrieben werden muss.

Fun Fact: mittlerweile habe ich mich so sehr an Griffpolster gewöhnt, dass ich den Griff meiner Langpompfe auch mit Kaltschlauch ummantelt habe.

Edit: von der Idee, Leute zerpieksen mir den Griff, bin ich persönlich irgendwie nicht so angetan.

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Re: [Regeldiskussion] Q-Tip Griffpolsterung

Beitrag von Ben FL » Mi 1. Mär 2017, 02:55

So wie ich das sehe kann man nur mit der Grifffläche treffen, wenn man zu nah an dem Gegner dran ist. Da die beliebtesten trefferzonen die unterarme sind, weiß ich nicht, warum man an einen Spieler so nah rangehen sollte, dass man ihn mit dem Griff berühren kann.

Für die Spielweise von Leuten die ihre reichweite nutzen halte ich es also für überflüssig.
On the other hand... Safety first.
Dennoch bin ich dagegen, da die Vorteile meiner Erfahrung nach nicht überwiegen. Es passiert einfach zu selten, dass ein anderer spieler den Griff eines Q auch nur berührt.

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