[Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab(Manschette)

Diskussionen um das Regelwerk
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Simba
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Re: [Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab (Masche

Beitrag von Simba » Mi 9. Nov 2016, 23:09

Gernot hat geschrieben: Im kleinen Finale ist in jedem Spielzug der Stab die am meisten verwendete Pompfe.
Bei Teams haben in jedem Spielzug Stabspieler dabei.
bei Gag sind es 1-3 Stabspieler pro Spielzug und 0-2 Langpompfen.
Bei HaWu sind entweder 3 Stäbe oder 2 Stäbe und ein Q-Tip auf dem Feld.
Ich möchte an dieser Stelle daran erinnern, dass der Stab schon seit Jahren viel und erfolgreich gespielt wird. Gerade die GAG zeichnet sich schon lange durch vermehrtes Stabaufkommen aus. Zu HaWu und Bochum kann ich leider wenig Input geben, da ich beide Teams nur selten erlebe.
"Just click on options!!!"

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Gnom
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Re: [Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab (Masche

Beitrag von Gnom » Do 10. Nov 2016, 00:57

Da das "Balancing" der Pompfen und der Stabführung nicht zu diesem Thread gehören, bitte ich darum dies bei Bedarf in ein passendes Thema auszulagern. Hier geht es um die Manschette, nicht um die Stabführung und deren Auswirkungen. Danke.


Cheers,

Felix

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DerZerteiler
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Re: [Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab (Masche

Beitrag von DerZerteiler » Do 10. Nov 2016, 02:50

Manchettendicke:
Ich habe auf einem Turnier mit einer dicken Manschette spielen müssen.
Das Ergebniss:
Führt man die vordere Hand mit dem Daumen zur Manschette, muss das Handgelenk bei der Schlagbewegung deutlich(bis ca. 90°) abgeknickt werden. Nach einem halben Tag war der Stab so für mich nicht mehr spielbar.
Daher wäre, sollte es einen Regelrückschritt geben, eine regeländerung dahingehend Sinnvoll, dass die Manschette dünn sein kann wie sie will, aber immer mindestens ?4? Finger den Griff umschließen müssen.
Der Effekt ist der Gleiche aber die Spielweise gelenkschonender.

Gleichzeitig sollte eine entsprechende Regelanpassung für Langpompfe und Tip entworfen werden. Schließlich darf hier auch, analog zur Manschette beim Stab, mit der vorderen Hand auf die hintere Hand(die hier die Reichweitenbegrenzung darstellt) gegriffen werden und 1 Finger Kontakt der vorderen Hand an der Griffläche ist ausreichend.

Eine Griff/Reichweitenregelung sollte für alle zweihändig geführten Pompfen gleich gelten.

J.L.M.
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Re: [Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab (Masche

Beitrag von J.L.M. » Mo 14. Nov 2016, 14:21

+1 Bruno

Es geht hier meines Wissens um einen Regeltext, in dem ausdrücklich etwas von einer Schaumstoffmanschette steht, welche die beiden Griffflächen voneinander trennt und die maximale Reichweite begrenzt. Vielleicht braucht es auch gar keine bessere Formulierung, sondern eine bloße Erinnerung daran, dass laut RW die Manschette aus Schaumstoff besteht, reicht völlig aus. :)

Ich persönlich finde es unschön, Materialien im RW sehr klar zu nennen und damit neue Bauweisen auszugrenzen. Deshalb wäre ich der Meinung gewesen, dass man besser formulieren kann.

Jetziger Text:
1.4.4.5 STAB
Der Stab ist maximal 180 cm lang. Die maximale Reichweite beträgt 110 cm. Der Stab hat zwei Griffflächen am hinteren Teil der Pompfe, die durch eine Schaumstoffmanschette getrennt sind. Die Manschette begrenzt die maximale Reichweite des Stabes. Die hintere Grifffläche geht vom Knauf bis zur Manschette. Die vordere Grifffläche geht von der Manschette bis zur
Schlagfläche. Die Schlagfläche ist das vordere, gepolsterte Ende. Zum regelgerechten Führen der Pompfe muss sich an jeder Grifffläche eine Hand befinden. Mit dem Stab darf nicht gestochen werden.
Vorschlag z.B.:
1.4.4.5 STAB
Der Stab ist maximal 180 cm lang. Die maximale Reichweite beträgt 110 cm. Der Stab hat zwei Griffflächen am hinteren Teil der Pompfe, die durch eine dünne Polsterung getrennt sind. Diese Polsterung begrenzt die maximale Reichweite des Stabes. Die Begrenzung muss klar erkennbar sein. Die hintere Grifffläche geht vom Knauf bis zur Manschette. Die vordere Grifffläche geht von der Manschette bis zur Schlagfläche. Die Schlagfläche ist das vordere, gepolsterte Ende. Zum regelgerechten Führen der Pompfe muss sich an jeder Grifffläche eine Hand befinden. Mit dem Stab darf nicht gestochen werden.
So in etwa hatte ich mir das gedacht. Nur wasserdichter formuliert.

Ich möchte noch einmal darum bitten, dass ihr zur Stabführung und dem ganzen Balancing-Gedöns bitte in einem anderen Thread diskutieren könnt. Mir - und ich denke auch meinen RH-Kollegen - geht es NICHT um die Führungsweise des Stabes! Das ist mir wichtig, denn - wie bereits gesagt - haben wir doch gerade erst die Führungsweise des Stabes diskutiert und abgestimmt. Ich bin absolut dagegen, durch die Änderung einer Regelpassage indirekt Einfluss auf eine andere Regelpassage zu nehmen und etwas rückgängig zu machen, was man gerade erst abgestimmt hat. So begreife ich auch nicht den Charakter unserer Regelentwicklungen (s. Thread von Siggi).

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Re: [Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab (Masche

Beitrag von Pukinn » Mo 14. Nov 2016, 17:02

Mit Mindestdicke
1.4.4.5 STAB
Der Stab ist maximal 180 cm lang. Die maximale Reichweite beträgt 110 cm. Der Stab hat zwei Griffflächen am hinteren Teil der Pompfe, die durch eine Polstermanschette getrennt sind. Die Manschette mit einer Mindestdicke von 1 cm begrenzt die maximale Reichweite des Stabes. Die hintere Grifffläche geht vom Knauf bis zur Manschette. Die vordere Grifffläche geht von der Manschette bis zur Schlagfläche. Die Schlagfläche ist das vordere, gepolsterte Ende. Zum regelgerechten Führen der Pompfe muss sich an jeder Grifffläche eine Hand befinden. Mit dem Stab darf nicht gestochen werden.
Das wäre mein Vorschlag. Die Schaumstoffmanschette wird hier zur Polstermanschette, ist also wieder Materialneutral. Mit "dünne Polsterung" schreibst du meiner Meinung nach eine Polsterung mit einer Dicke > 0 vor ohne sie weiter zu definieren. Wenn, dann sollten wir gleich eine Dicke mit aufnehmen. Der Satz mit der klaren Erkennbarkeit erübrigt sich dann wieder, da ein 1 cm Absatz auf jeden Fall erkennbar ist.

Vereinfacht ohne Manschette
1.4.4.5 STAB
Der Stab ist maximal 180 cm lang. Die maximale Reichweite beträgt 110 cm. Der Stab hat zwei Griffflächen am hinteren Teil der Pompfe, die optisch klar getrennt sind. Die Schlagfläche ist das vordere, gepolsterte Ende. Zum regelgerechten Führen der Pompfe muss sich an jeder Grifffläche eine Hand befinden. Mit dem Stab darf nicht gestochen werden.
Wenn wir beibehalten wollen, dass ein Streifen Tape als Manschette reicht, dann wäre das mein Vorschlag. Den ganzen Manschettenkäse kann man sich dann sparen.

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Re: [Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab (Masche

Beitrag von Pit » Mi 16. Nov 2016, 17:28

Pukinn hat geschrieben: Wenn wir beibehalten wollen, dass ein Streifen Tape als Manschette reicht, dann wäre das mein Vorschlag. Den ganzen Manschettenkäse kann man sich dann sparen.
Was heißt beibehalten, ist das denn gespielte Praxis? mir ist in der letzten Saison, zumindest im Süden und in Lübeck, keine Pompfe ohne Blockflächenpolsterung aufgefallen. wie Johanna schon geschrieben hat ist eine Schaumstoffmanschette ausdrücklich vorgeschrieben.
Diskutiert wird hier doch darum, ob und wie man diese Regelung spezifizieren kann oder hab ich da was falsch verstanden?

Die Mindeststärke von 1cm halte ich für eine gute Lösung

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Re: [Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab (Masche

Beitrag von Pukinn » Mi 16. Nov 2016, 22:01

Du hast schon recht, untergekommen ist mir so eine Bauweise auch nicht. Ich hatte nur was im Hinterkopf, dass die aktuelle Regel von dem Großteil der Leute so interpretiert wird, dass auch ein Tapestreifen reicht.
Nach durchsicht der alten Threads muss ich dir aber zustimmen, das waren eher immer sehr freie Interpretationen der Regeln und eher darauf basierend, dass es eh keinen Unterschied macht ob man eine 2 mm Manschette hat oder nur nen Streifen Tape.

Aus schon genannten Gründen favorisiere ich sowieso die erste Variante ;)

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Re: [Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab(Mansche

Beitrag von aWi Awesome » Do 17. Nov 2016, 17:25

Ich bin sowohl für eine optische Trennung als auch für einen Absatz. 1cm halte ich schon für viel und denke, dass 4-5 Lagen Tape ausreichen.

Mein Eindruck ist, dass bisher wenig Wert auf den Begriff Schaumstoffmanschette gelegt wird, wobei man sicher diskutieren kann, ob bei einer durchgängigen Polsterung mit Tape an einer Stelle, eine Schaumstoffmanschette vorliegt.

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Re: [Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab(Mansche

Beitrag von Simba » Do 17. Nov 2016, 21:31

Ich persönliche finde 1cm auch etwas viel. Die gewünschten Änderungen ließen sich auch mit weniger Abgrenzung erreichen.

Und meinem Vorredner muss ich zustimmen: Sofern eine Polsterung an der Stelle der Manschette vorhanden ist liegt auch eine "Schaumstoffmanschette" vor.
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Re: [Regeldiskussion] Abgrenzung Griffläche bei Stab(Mansche

Beitrag von Greed » Fr 18. Nov 2016, 08:00

Leute 1cm ist ca einmal Isomatte drum.
Wollt doch wohl nicht sagen, dass das Probleme im Griff bedeutet.

Im Gegenteil, es erleichtert euch bereits haptisch den korrekten griff des Stabes zu kontrollieren.

Und ein paar Lagen Tape sind wirklich keine Polsterung, noch viel weniger Schaumstoff, den geschäumt und damit den zwecke einer weichmachung ist bei Standardmäßigem Gaffa nun nichts.
Zuletzt geändert von Greed am Fr 18. Nov 2016, 10:45, insgesamt 1-mal geändert.

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