"Parkgeeignete" Trommelalternative

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Famondir
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Re: "Parkgeeignete" Trommelalternative

Beitrag von Famondir » Fr 24. Feb 2017, 15:15

Wird das ganze Equipment auch auf Wasserdichte getrimmt? Manchmal soll es ja grausig fies regnen.

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ChainRunner
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Re: "Parkgeeignete" Trommelalternative

Beitrag von ChainRunner » Fr 24. Feb 2017, 15:33

Das Armband in jedem Fall (alleine schon wegen Schweiß), die Basis aufjedenfall Spritzwasserfes. Wenns kostentechnisch nicht allzuteuer realisierbar ist, auch wasserdicht.
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Re: "Parkgeeignete" Trommelalternative

Beitrag von ChainRunner » Mo 27. Feb 2017, 14:33

Hallo zusammen,

ich komme soeben von einem Termin bei einem großen Technik-Konzern, wo ich mich mit einigen Leuten aus dem Bereich Knochenschall getroffen habe.

Das Thema Knochenschall ist vorläufig leider vom Tisch. Neben den nicht geringen (aber stemmbaren Kosten) gibt es zuviele Anforderungen an das Kopfband, um eine passable Audio-Qualität zu erreichen.

Die von mir erwägte Option, anstelle der bisherigen Prototypen einen fertiges Knochenschallkopfhörer zu nehmen, musste leider aus Sicherheitsgründen ebenfalls verworfen werden.
Tests vor Ort zeigten, dass bei Treffern im Kopfbereich, insbesondere mit der Kette, durchaus erhebliches Verletzungspotential besteht.

Da es die einzige (zeitaufwendige und teure) Alternative für Knochenschall wäre, ein vereinfachtes Modul selbst zu bauen, welches nur einen Trommellaut ausgibt, werde ich mich weiterhin auf die bisherigen Möglichkeiten mit Handgelenk und Co. konzentrieren und es lediglich in Betracht ziehen, falls ich anders keine gute Lösung finde.

Viele Grüße
René
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Re: "Parkgeeignete" Trommelalternative

Beitrag von Wuzimu » Di 28. Feb 2017, 21:41

Irgendwie klingt das mit dem Kopfband wie Bluetooth Kopfhörer und Sender :D

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Re: "Parkgeeignete" Trommelalternative

Beitrag von ChainRunner » Di 28. Feb 2017, 21:56

War auch tatsächlich eine Weile meine Überlegung, ist aber leider nicht geeignet :D
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Re: "Parkgeeignete" Trommelalternative

Beitrag von Wuzimu » Do 2. Mär 2017, 12:39

Ist das ein Reichweitenproblem?

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Re: "Parkgeeignete" Trommelalternative

Beitrag von ChainRunner » Do 2. Mär 2017, 13:10

Nein, bis zum Reichweitenproblem (welches man ggf. mit Repeatern lösen könnte) bin ich nicht einmal gekommen.

Bei den Boneconduction Kopfhörern war es ein Problem mit der Sicherheit.

Bei anderen Kopfhörern finde ich es unpraktisch, wenn die Ohren beim spielen bedeckt sind. Preislich dürfte da auch kein großartiger Unterschied sein - bis auf das die Kopfhörer weniger Funktionen bieten.
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Re: "Parkgeeignete" Trommelalternative

Beitrag von Joni » Do 2. Mär 2017, 16:30

Ich mag Technologie. Mehr. :)

Die Armbänder sind definitiv im Jugger besser geeignet als z.b. blinkende Westen vom Lasertag o.ä., über die ich mal an nem Samstagabend auf der DM laut nachgedacht hatte.

Sehr interessant, würde auch Knete in ein Krautfunding stecken. Weiter so! :)
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Re: "Parkgeeignete" Trommelalternative

Beitrag von FREAK » Do 9. Mär 2017, 09:34

Vorweg, cooles Projekt! Ich werd es mal bei uns im Vorstand zu Diskussion stellen.

Und nun meine Gedanken dazu:

Die größte Stärke in dem System sehe ich definitiv darin, das es keine Rolle mehr spielt, ob die Trommel zu leise ist, oder im Geschrei untergeht.
Desweiteren macht dieses System Jugger auch für Hörgeschädigte spielbar bzw. unterstütz diese.
Mir sind bisher einige Spieler über den Weg gelaufen die in dieser Weise eingeschränkt sind. Einige davon waren nur in der Lage mit manueller Trommel zu spielen, da sie dieser beim Trommeln zugucken konnten und somit visuell die Schläge gezählt haben. Zugegebenerweise kommen solche Problemfälle auf Turnierebene selten vor.

Dennoch würde ich es sehr Begrüßen, wenn die "Trommel 2.0" ebenfalls über eine akustische Tonausgabe verfügen würde.
Zum einen wäre es dann weniger schlimm, wenn mal ein einzelnes Armband ausfiele, zum anderen schadet es wirklich nicht, wenn man zusätzlich noch den akustischen Input hat.
Für Zuschauer macht es das ganze ebenfalls Verständlicher wenn der Takt auch von ihnen wahrgenommen werden kann.

Damit jetzt der eigentliche Grundgedanke nicht ad absurdum geführt wird, könnte man den Ton der Trommel optional zuschalten/abschalten.

Parallel eine Trommel/E-Trommel laufen zu lassen, die nicht mit dem System gekoppelt ist, würde wahrscheinlich dazu führen dass der Takt nicht synchron sondern versetzt läuft, das würde wahrscheinlich jedoch eher zu Verwirrung führen.



Positionierung der Spielereinheit:

Fußgelenk empfinde ich als sehr unangenehm, desweiteren gibt es einige Spieler die mit Orthesen oder Bandagen spielen, was die Spürbarkeit doch deutlich minimiert.

Oberarm eliminiert zwar auch die heikle geschichte mit nicht eindeutigen Treffern, jedoch neigen solche Armbänder oft zum Verrutschen bei starken, hektischen Bewegungen. Beim Pompfen haben wir genau solche Bewegungen, wodurch es sehr wahrscheinlich sein wird, dass das Armband runterutscht, in der Ellenbeuge hängen bleibt, dort rumschlackert wie bescheuert, nervt und die Vibration ebenfalls nicht mehr einwandfrei spürbar sein wird. Vieleicht gibt es Möglichkeiten dies zu umgehen, aber zumindest sich die Problematik mal vor Augen zu führen kann ja nicht schaden.

Kopf:
Tut mir Leid, auch wenn der Kopf keine Trefferzone ist, möchte ich mir unter keinen Umständen harte Bauteile an die Stirn, die Schläfe oder sonstwo an den Kopf binden.

Mich persönlich führen diese Überlegungen zwangsläufig zum Handgelenk.
Dies beitet die Vorteile einer festen Positionierung bei guter Spürbarkeit der Vibration.
Die Nachteile, das einige Treffer in dem Bereich nicht oder nur schwer bemerkt werden, würde ich durchaus in Kauf nehmen.
Desweiteren denke ich, dass nach einer gewissen Eingewöhnungsphase man auch Treffer auf dem Armband merkt.
Einer unserer Spieler trägt jedenfalls beim Training eine Pulsuhr und spürt auch leichte Treffer auf dieser. Fairerweise muss man dazu sagen, das Ding vibriert auch nicht alle 1,5 s.

Grüße aus Oldenburg, Jens.

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Re: "Parkgeeignete" Trommelalternative

Beitrag von Linus » Do 9. Mär 2017, 13:25

Integrierte Lautsprecher (Basis undoder Armband) wurden jetzt schon von mehreren Leuten angesprochen.
- ich kann mich dafür nicht so recht erwärmen.
Die Armbänder werden dadurch vermutlich teurer und bekämen ein weiteres beschädigbares Bauteil.
Die Basisstation würde wohl auch teurer und größer.

Zusätzlich würde es wieder bedeuten, dass die Basisstation nur einen sehr eingeschränkten Bereich bedienen kann (1-2 Felder) und man dann für Turniere mehrere brauchen würde.
Vorstellbar für mich wäre hingegen, dass entweder die Basistation einen Audio-Anschluss hat oder man auf Wunsch einen optionalen Empfänger kaufen kann, der lediglich ein Audio-Signal ausgeben soll. So kann nach Belieben eine vorhandene Anlage angeschlossen werden.

Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob Zuschauer den Sport mit Trommel besser verstehen. Ohne Erfahrung ist Jugger von Außen einfach sehr schnell und unübersichtlich. DIe Erklärung "Die haben vibrierende Armbänder und gehen nach der Anzahl" stelle ich mir hier nicht weniger hilfreich vor als den Einfluss der Trommel nachvollziehen zu müssen. Im Gegenteil sollte es leichter sein sich auf das Geschehen zu konzentrieren.
Zusätzlich muss mir keine Interviewfragen zur martialischen Kriegstrommel mehr anhören :D


Ich bin sehr gespannt wie gut man sich daran gewöhnen kann. ann mir schon vorstellen, dass das gut geht. Und tragen würde ich es auch eher am Handgelenk. Halt eher am hinteren, da kriegt man sowieso selten Treffer.

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