Trainigsgestaltung

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Bul1wyf
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Trainigsgestaltung

Beitrag von Bul1wyf » Fr 26. Sep 2014, 12:35

Hallo,

ich denke wir können hier uns gegenseitig auch helfen beim gestalten vom Training bei Kinder und Jugend.

Ich zumindest wäre dankbar für Tipps und Tricks, da ich noch am feilen bin wie man ein Training macht und gestaltet.

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Token
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Re: Trainigsgestaltung

Beitrag von Token » Fr 26. Sep 2014, 14:25

Auf konkrete Fragen kann ich dir konkret Antworten wie ich es gerade mache.

Ich bin ja in der Glücklichen Lage viel Kinder und Jugendliche zu haben aber in der ungünstigen Lage beide Parallel und nur wenige Zeiten, andere Trainer und CoTrainer zu haben.

Mit festen Trainingsplänen kann ich gar nicht arbeiten weil ich, wenn ich glück habe 10min nach den Trainingsbeginn weis wer da ist. (An der Pünktlichkeit arbeiten wir, aber oft liegt es auch nicht bei den Kindern.)

Ich halte eine Ausführliche Erwärmung für Wichtig die dann auch der Grundlage dient das wir unsere Kinder Allseitig und Gesundheitsfördernd Trainieren sollten.

Über den Technik Part, ich mach meist 2Blöcke, möchte ich lieber nur von Trainer zu Trainer sprechen. Ich überlege mir vorher wer wo Bedarf hat und such mir dann wenn ich weis wer da ist die entsprechenden Übungen aus.

und dann natürlich spielen, spielen, kritisieren(beinhaltet auch Lob), spielen.

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Naaku
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Re: Trainigsgestaltung

Beitrag von Naaku » Fr 26. Sep 2014, 15:24

Hier mal ein paar zusammengetragene dynamische Dehnübungen:


Dynamisches Dehnen:

„Flamingo“:

1. Auf einem Bein stehen, das andere Bein gestreckt etwas nach vorne halten (Winkel zwischen den Beinen ca. 45°), Zehen anziehen, Standbein leicht anwinkeln.
2. Das nach vorne gehaltene Bein nach hinten nehmen und am Knöchel an den Hintern ziehen. Das Standbein ist gestreckt, die Knie sind zusammen
3. Mit dem Standbein auf die Zehenspitzen, kurz halten und aus diesem Stand mit dem anderen Bein einen Schritt vorwärts.

Während der ganzen Übung (bis zum Schluss) auf einem Bein stehen bleiben (auch zwischen den Schritten 1-3. Bei allen Schritten die Position für eine Weile halten und anschließend mit beiden Beinen einige Male (zB 5 Mal) wiederholen.


„Half-a-Buddha“:

1. Auf einem Bein stehen, das andere Bein vor dem Körper waagerecht anwinkeln und am Knöchel leicht nach oben Ziehen.
2. Mit dem Standbein auf die Zehenspitzen, kurz halten und aus diesem Stand mit dem anderen Bein einen Schritt vorwärts.

Während der ganzen Übung (bis zum Schluss) auf einem Bein stehen bleiben (auch zwischen den Schritten 1-2. Bei allen Schritten die Position für eine Weile halten und anschließend mit beiden Beinen einige Male (zB 5 Mal) wiederholen.

„Step-and-Rotate“:

1. Einen Ausfallschritt machen (etwa ¾ der Maximallänge) und bei dem hinteren, ausgestreckten Bein das Knie nahe zum Boden bewegen (nicht den Boden berühren)
2. Den in Schritt 1. Angefangenen Stand halten und den Oberkörper über das Standbein zur Seite drehen. Dabei die Schultern parallel lassen (hierzu kann man als Hilfe eine Hand als Faust von der anderen Umschließen)

Diese Übung jeweils mit beiden Beinen 5-10 mal Wiederholen. Den Stand aus Schritt 1 und 2 für ca. 5 Sek. halten.

„Leg-Swing“:

1. Auf ein Bein stehen, das andere einmal zum Schwung holen vor und zurück wippen. Anschließend das (ausgestreckte) Bein möglichst weit vor dem Körper nach oben schwingen. Dabei auf die Zehenspitzen stehen und am Ende vom Schwung einen Schritt nach vorne machen.

Diese Übung beliebig oft mit beiden Beinen wiederholen.


„Shuffle“:

1. Grundhaltung: Beine etwa Schulterbreit und leicht gebeugt, Blickrichtung senkrecht zur Laufrichtung (Ist das verständlich?).
2. Mit schnellen Schritten zur Seite von Feldrand zu Feldrand (über die kurze Seite) bewegen. Wichtig hierbei, die Beine nicht überkreuzen und immer parallel lassen. (Als Hilfe kann man die Hände vor der Brust verschränken, dadurch bleiben Schultern und Hüfte leichter parallel)

Diese Übung (wenn man sie macht) min. einmal in Hinrichtung und einmal in Rückrichtung machen, dabei die Blickrichtung beibehalten.

„In-Roll“:

1. In einer Reihe nebeneinander an der Seitenlinie aufstellen. (genug Platz zwischen den Personen)
2. Ein Knie seitlich am Körper möglichst weit hochziehen, mit gehobenem Knie das Bein vor den Körper bewegen, und zwei kleine Hopser (ähnlich wie beim Hopserlauf) in die Richtung, in welche sich das Knie bewegt hat.
3. Anschließend mit dem anderen Bein wiederholen. Abwechselnd wiederholen bis die andere Spielfeldseite (lange Seite) erreicht ist.

Während der ganzen Übung die Hüfte parallel zu den Schulern / zum Spielfeldrand lassen und ausschließlich das Bein drehen.

„Out-Roll“:

1. In einer Reihe nebeneinander an der Seitenlinie aufstellen. (genug Platz zwischen den Personen)
2. Ein Knie vor dem Körper möglichst weit hochziehen, mit gehobenem Knie das Bein auf die Seite vomKörper bewegen, und zwei kleine Hopser (ähnlich wie beim Hopserlauf) in die Richtung, in welche sich das Knie bewegt hat.
3. Anschließend mit dem anderen Bein wiederholen. Abwechselnd wiederholen bis die andere Spielfeldseite (lange Seite) erreicht ist.

Während der ganzen Übung die Hüfte parallel zu den Schulern / zum Spielfeldrand lassen und ausschließlich das Bein drehen.













„Quick Feet“:

1. Grundposition dieser Übung ist ein etwa schulterbreiter Stand. Die Beine sind leicht gebeugt, die Hände vor der Brust verschränkt (Hände, nicht Arme!)
2. Man beginnt schnell Schritt auf der Stelle zu machen, wobei man immer nur auf den Fußballen auftritt, die Versen aber möglichst nahe am Boden behält.
Dies wird erst kurz mit etwa 80% gemacht, anschließend auf 100% und abschließend werden die 100% weitergeführt, allerdings nicht mehr auf der gleichen Stelle, sondern mit einer Vorwärtsbewegung. (Bei dieser Vorwärtsbewegung ist zu sagen, dass es nicht darum geht weit zu kommen, sondern weiterhin schnelle kleine Schritt zu machen)

Diese drei Stufen können mehrfach hintereinander (bis zu 3 mal am besten) wiederholt werden. Es ist zu empfehlen, spätestens nach dem zweiten mal die Startlinie um einen halben Meter zu verschieben, um den Boden gleichmäßiger zu belasten.

„Foot-to-hand“:

1. Alle legen sich auf den Boden (genug Platz lassen), strecken die Beine aneinandergelegt aus und spreizen die Arme vom Körper weg. (Wie ein Kreuz).
2. Der linke Fuß wird angehoben und es wird versucht damit die rechte Hand zu berühren. Wichtig dabei ist, dass die Schultern den Boden berühren und sich nicht anheben.
3. Mit dem zweiten Bein wiederholen.

Diese Übung beliebig oft mit beiden Beinen wiederholen. Die Übung kann entweder für den vorderen Torsobereich oder den Rückenbereich gemacht werden, je nach dem muss man sich hierzu auf den Rücken (für den Torso) oder Bauch (für den Rücken) legen.
„Bear Hug“:

1. Die Arme leicht angewinkelt ausbrieten, Schultern nach hinten ziehen
2. Die Arme kräftig und schnell nach vorne bewegen , so dass sie sich kreuzen, die Bewegung stoppen, sobald die Handgelenke jeweils über den Ellbogen sind und ebenfalls kräftig die gleiche Bewegung rückwärts ausführen.

Bei der ganzen Übung ist es wichtig die Arme und Schultern angespannt zu halten und sie nicht durch die Gegend schlackern zu lassen.

„Schulterdrehen Nr. 1“:

1. Die Arme zu den beiden Seiten ausstrecken und in kleinen Kreisen um die Schulter zu drehen beginnen.
2. Die Drehbewegung in Geschwindigkeit und Größe der so gezogenen Kreise erhöhen.

Diese Übung sowohl Vorwärts als auch Rückwärts durchführen.




„Schulterdrehen Nr. 2“:

1. Beine etwas unter Schulterbreit aufstellen. Mit einem ausgestreckten Arm vor dem Körper einen Kreis nach oben Ziehen, die Schulter/Hand drehen und den Kreis seitlich am Körper beenden.
2. In einer fortlaufenden Bewegung zu einem neuen Kreis ansetzen, der diesmal hinter dem Rücken entlangläuft.

Diese Übung mit beiden Armen wiederholen, dabei jeweils mehrere Kreise ziehen und nicht wie oben beschrieben nur einen vorne und einen hinten.

Anschließend die gleiche Übung wiederholen, diesmal allerdings den Kreis oben beginnen und vor bzw. hinter dem Körper nach unten ziehen.

Wichtig während der ganzen Übung: Ausschließlich der Oberkörper soll sich drehen. Die Hüfte und die Beine sollen hierbei stabil stehen bleiben.

„Schulterdruck“:

1. Zwei etwa gleichgroße (im optimalen Fall auch etwa gleich schwere) Personen stellen sich gegenüber, in einem abstand von etwa 2 Metern auf. Die beiden Personen strecken die Arme nach Vorne aus und stützen sich gegenseitig an ihrem Gegenüber ab.
2. Die beiden Personen drücken erst mit 50, dann mit 80 und schließlich mit 100% Kraft gegen die Hände/ Schultern des anderen.
3. Sobald die 100% für einige Sekunden gehalten wurden, wird die Position gelöst, die Arme werden ausgeschüttelt und man wiederholt weitere 2 Mal.

Wichtig ist, dass die Hände während dem steigenden Druck etwa Schulterbreit bleiben. Als Kontrolle: Wenn eine Person den Druck plötzlich lösen würde, müsste die andere umfallen. Ist dies NICHT der Fall, den Abstand zwischen den beiden Personen erhöhen.
„Air-Grab“:

1. Es wird ein großes Kreis gebildet, zwischen allen Personen muss jeweils genug Platz sein, um die Arme vollständig zu den Seiten auszustrecken.
2. Die Arme werden nach vorne gestreckt (Handflächen nach unten) und die Hände werden schnell und gleichmäßig geöffnet und wieder geschlossen. Nachdem diese Armposition etwas gehalten wurde werden die Arme langsam zu den beiden Seiten ausgebreitet, nach einer kurzen Weile über den Kopf erhoben und schließlich wieder langsam nach vorne bewegt, bis man sich in der Grundstellung befindet.
3. Sobald die Übung beendet ist die Arme kurz ausschütteln.
4. Anschließend die Grundposition von eben erneut einnehmen, diesmal allerdings mit den Handflächen nach oben. Die Übung in gleicher Weise wiederholen.

Wichtig: Während der ganzen Übung werden die Hände geöffnet und geschlossen. Dies sollte gleichmäßig und vor allem vollständig geschehen.

Tipp: Diese Übung mach besonders Spaß, wenn die Anleitende Person dabei hämisch grinst. ☺
„Neck-Stretch“:

Diese Übung untereile ich in 4 Teile die jeweils die Richtungen 1. Kopf nach oben, 2 Kopf nach unten, 3. Kopf nach links und 4. Kopf nach recht abdecken.

Kopf in den Nacken: Der Kopf wird in den Nacken gelehnt und es wird ein Druck nach hinten erzeugt. Hierzu kann man entweder mit einer Faust gegen das Kinn drücken, oder mit einer Hand gegen die Stirn. Mit dem Hals / Nacken nun Druck gegen die Hand aufbauen.

Kopf an die Brust: Der Kopf wird auf die Brust gelegt. Mit einer Hand wir auf den Hinterkopf gedrückt um so den Widerstand zu erhöhen. Man versucht mit dem Hals/Nacken Druck aufzubauen.

Kopf nach Links: Der Kopf wird auf die linke Schulter gelegt, während der linke Arm über ihn drüber greift und Druck aufbaut. Es wird versucht mit dem Hals/ Nacken Druck aufzubauen. Um den Effekt zu verstärken kann die nach unten hängende, rechte Hand angewinkelt werden.

Kopf nach Rechts: Der Kopf wird auf die rechte Schulter gelegt, während der rechte Arm über ihn drüber greift und Druck aufbaut. Es wird versucht mit dem Hals/ Nacken Druck aufzubauen. Um den Effekt zu verstärken kann die nach unten hängende, linken Hand angewinkelt werden.

Während all diesen Übungen ist es wichtig den Druck selbstständig anzupassen, um sich den Nacken nicht kaputt zu machen.


PS: nehme gerne tipps bzw anmerkungen entgegen
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Bul1wyf
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Re: Trainigsgestaltung

Beitrag von Bul1wyf » Fr 26. Sep 2014, 16:02

Also ich hab bisher Augewärmt und auch etwas Übungen die die Muskelatur beanspruchen, aber nichts großes oder so.

Ich hab nur seit dem letzten Termin das ich zuviel will und da kam mir die Idee, wir tragen hier Trainingskonzepte, Pläne, Spiele und alles sowas zusammen, das eben neue Teams bzw Trainer einen besseren Einstieg haben.

Da ich noch dabei bin ein Kozept zu finden, das den Kindern Spaß macht, sie weiter bringt und nicht zuviel verlangt bin ich da euch allen dankbar für eure Hilfe.

Also wäre es super wenn wir hier eben Auswerten ob es Sinn macht Technik zu üben und wenn wann, welche Spiele und wie man anfängt und solche Sachen.

Von der Zeit hab ich mich bisher an den Fußballer orientiert, die Kinder machen dort 1,5h Training und finde das für den Anfang gut.

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Re: Trainigsgestaltung

Beitrag von aerig_power » Do 22. Sep 2016, 14:14

Hei Leute,
ja bin da auch ganz Bul1wyf´s Meinung. Ich bin in letzter Zeit auch viel am Überlegen, was man so als Aufwärmspiel macht oder wie ein Techniktraining aussehen sollte.

Ein ganz witziges Spiel ist eigtl Jugger-Zombie: funktioniert prima bei kleineren Gruppen (4-7) - gerade wenn man schon mal bisschen spielen möchte und noch nicht alle da sind.
Funktioniert folgendermaßen:
Wie bei Zombieball - wer getroffen wird ist raus und muss so lange warten bis der, von dem man getroffen wurde, selbst abgepompft wird. Heißt jeder hat seine Pompfe nach Wahl und dann heißt es alle gegen alle.
Bei einem Doppeltreffer müssen beide kurz abknien aber dürfen dann nach gefühlten 3-5 Steinen wieder aufstehen (signalisiert den anderen getroffenen Spielern dass man wieder aufstehen kann).

Bin aber noch auf der suche nach weiteren solchen Spielen und anderen Trainingsmethoden.
Mich würde interessieren was ihr so macht im Training.

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Re: Trainigsgestaltung

Beitrag von JBoettger » Fr 14. Okt 2016, 00:57

Ich kenn mich im Kinder/Jugendbereich zwar nicht so aus, aber vielleicht helfen die drei Spiele und die Anmerkung ja weiter :D

Eine gute Variation von Merkjugger/Zombie ist auch, nach 5 Steinen wieder aufzustehen, selbst wenn derjenige, der einen abgepompft hat noch im Spiel ist. Das gibt dann auch den weniger guten Spielern - also denen, die sonst häufig sitzen - mehr Praxis.

Ansonsten gibt's noch das Pinnspiel. Dabei laufen zwei Mannschaften (ohne Läufer) gegeneinander an und spielen so lange, bis alle Spieler der einen Mannschaft sitzen. Alternativ kann auch das Ziel sein, komplett auf die andere Seite des Spielfeldes zu kommen. Dabei baut sich dann in der Regel das Spiel so auf, dass erst versucht wird, möglichst alle Gegner zu pinnen, um dann, wenn alle Spieler der eigenen Mannschaft stehen, koordiniert rüber zu kommen. Wird der falsche Pin zuerst gelöst, um über die Linie zu kommen, wird meistens doch noch jemand abgepompft.

In Irland haben wir bei den letzten paar Trainingseinheiten auch noch ein Spiel gespielt, von dem ich den Namen zwar gerade nicht im Kopf habe, das aber auch viel Spaß macht. Dabei wird in einem quadratischen Feld in drei Ecken je ein Jugg und einige (etwa 2-3) Spieler platziert. Es geht dann darum, möglichst viele Juggs am Ende der Zeit in der eigenen Ecke zu haben. Hat eine Mannschaft alle Juggs, hat sie direkt gewonnen. Variieren könnte man noch durch das erlauben/verbieten von Pinns und eine Mannschaft in der vierten Ecke oder einer Mannschaft ohne Jugg, deren Ziel es ist, dafür zu sorgen, dass keine Mannschaft alle Schädel in ihre Ecke bekommen kann.

In Rethwisch spielen wir häufiger zum Aufwärmen das sogenannte Ballspiel. Es kann sein, dass ich die Regeln hier nicht ganz vollständig aufgeschrieben bekomme, aber es sollte so spielbar sein.
Dazu stellen wir zwei Male weit entfernt voneinander auf. Eine Spielfeldbegrenzuung ist nicht nötig. Es gibt zwei Mannschaften und einen Football/Jugg/irgendwas ballartiges. Die Mannschaft, die den Ball hat, kann einen Punkt erzielen, indem der Ball gegen das gegnerische Mal geworfen wird. Dann erhält die andere Mannschaft den Ball. Berührt der Ball den Boden, wechselt der Ballbesitz ebenfalls auf den Gegner. Wird derjenige, der gerade den Ball hat, von einem Gegner angetickt, darf er keine Schritte mehr machen, muss den Ball also abgeben.
Variert haben wir zum Beispiel, dass kein Pass zum vorherigen Ballbesitzer erlaubt ist, oder dass kein Pass nach vorne erlaubt ist. Das kann man, wenn sich im Spielverlauf herausstellt, dass eine Mannschaft wesentlich stärker als die andere ist, auch noch nachträglich nur für die bessere Mannschaft einführen, um das Spiel spannend zu halten.

Ansonsten hat Uhu in seinen Büchern soweit ich mich erinner auch einiges zur Trainingsgestaltung drin, also was Spiele und sowas betrifft. Für interessante Aufwärm- und Dehnübungen und -Spiele findet man sonst bestimmt auch bei anderen Sportarten gute Vorschläge im Internet.

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Re: Trainigsgestaltung

Beitrag von Pit » Sa 15. Okt 2016, 14:53

ein paar Trainingsspiele und Aufwärmübungen (hier auch teilweise schon genannt) haben wir hier auch schon zusammengetragen.
Es sollten eigentlich noch ein paar dazukommen, ich weiß aber noch nicht wann das geschieht :)
https://jags.kiba.info/press/?p=454

die Zombievariante mit nach 5 Steinen aufstehen find ich auch gut

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