Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

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Zimbo
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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Zimbo » Mo 24. Jul 2017, 15:19

Tim hat geschrieben:
Fr 7. Jul 2017, 23:28
Kritisch wird es natürlich, wenn zugunsten des geringen Gewichts der Sicherheitsaspekt außer Acht gelassen wird, sprich wenn bspw bei Stechspitzen, Schlagflächen oder der Verbindung verschiedener Komponenten der Pompfe geschlampt wird. Aber auch das ist nicht primär ein Problem der leichten Bauweise sondern ist für mich auch nur eine Variante von "schlecht gebaut". Abgesehen davon ist es völlig problemlos möglich, einen regelkonformen Stab zu bauen, der unter 300 Gramm wiegt. Oder eine ultraleichte Langpompfe mit einer anständigen Stechspitze zu basteln ;)
Tim hat mir da aus der Seele gesprochen. Mein größtes Bedenken ist, das die Pompfen durch undurchdachtes Gewichtsparen unsicherer werden könnten. Ich habe mir da mal mit wenig Erfahrung aber viel Mühe eine Langpompfe aus 20/22er Bambus gebaut, die liegt bei 450g und man hätte sicher noch ein wenig sparen können bei der Stechspitze (hab eine eher große Manschette aus Isomatte drangeklebt). Ein Glück hat man in Hannover gesehen das die Bruchgefahr bei den dort verwendeten Bambuspompfen nicht so groß ist wie vermutet (kein Bruch :klatschen: ).

Sicher bauen bei wenig Gewicht geht also. Ob das für den Sport gut ist dass die Pompfen immer leichter werden kann ich noch nicht sagen, dafür spiele ich zu kurz. Aber gesunder Menschenverstand bei dem Pompfenbau ist ein muss! Das sage ich, weil ich leider auch schon Dinge wie "Durchstechschutz ist doch unnötig und kann weggelassen werden" oder "Splitterschutz weglassen bringt auch viel Gewichtseinsparung" gehört und gelesen habe. Vielleicht sollte man sich überlegen wie man generell "schlecht gebauten" Pompfen im Pompfencheck begegnet. Früher waren das halt vierkant Kernstäbe aus Holz oder sogar Eisen(!) heute halt die Gewichtseinsparung auf Kosten der Sicherheit (und das ist ausdrücklich ein Unterschied zum Weglassen von unnötig viel Tape oder Verwendung von GFK Rohren statt Vollstäben)

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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Siggi » Mo 24. Jul 2017, 22:06

Zimbo hat geschrieben:
Mo 24. Jul 2017, 15:19
Früher waren das halt vierkant Kernstäbe aus Holz oder sogar Eisen(!)
????? Ist das jetzt ironisch oder glaubst du das wirklich ??????
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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Zimbo » Mo 24. Jul 2017, 22:09

Siggi hat geschrieben:
Mo 24. Jul 2017, 22:06
Zimbo hat geschrieben:
Mo 24. Jul 2017, 15:19
Früher waren das halt vierkant Kernstäbe aus Holz oder sogar Eisen(!)
????? Ist das jetzt ironisch oder glaubst du das wirklich ??????
Hab ich sogar gesehen, eine Altpompfe die auf irgendeinem Turnier bei uns liegen gelassen worde und noch im Schrank lag um die stechspitze und das griffband zu nutzen. Waren sicherlich Einzelfälle aber das gab es vor Jahren. Die Leute haben wohl preissparend genommen was rumlag

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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Siggi » Di 25. Jul 2017, 01:13

Und? Holz oder Eisen? Ich kann dich schlecht widerlegen, hast das Ding schließlich gesehen.
Von meiner Seite aus kann ich nur sagen, daß mir sowas in 20 Jahren nicht untergekommen ist. Wer neu dazu kam fragte was verbaut wird.
Wir stellen fest: Trottel gibt es immer wieder und überall.
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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von Raymond » Mo 31. Jul 2017, 09:18

Siggi hat geschrieben:
Di 25. Jul 2017, 01:13
Und? Holz oder Eisen?
Würde ich auch zugerne wissen und vor allem sehen. Hast Du eine Möglichkeit ein Foto davon zu machen?
Ist mir im übrigen auch noch nicht vorgekommen. Um die Jahrtausendwende galten Kernstäbe aus GFK doch schon lange zum common sense. Wahrscheinlich seit Anbeginn, wenn man bedenkt dass es sich aus dem Larp herausentwickelt hat.
Bild

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Re: Erfahrungen mit Ultraleichtpompfen

Beitrag von AberDerBart » Di 1. Aug 2017, 15:24

Ich hab zumindest mal auf nem Turnier ne Pompfe aus Alu-Rohr in der Hand gehabt - ist zwar kein Eisen, aber im Vergleich zu GFK doch schwer (bei entsprechender Wandstärke)...
Was sich pompft, das liebt sich!

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