DM 2013: Kritik, Lob & Kosten

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Siggi
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Re: Kosten Berlin

Beitrag von Siggi » Di 24. Sep 2013, 12:52

@Ensifera: Kleinvieh macht auch Mist. Eine Hochrechnung wieviel Margarine man bei X Brötchen für ein paar 100 Leute braucht wäre sicher spannend.
Wie hättest du das Unterkunftsproblem denn gelöst? Neben den Feldern ging ja schlecht...Btw: der Veranstalter ist ja nicht verpflichtet für Unterkunft zu sorgen. Gerade bei so einem Ausmaß hätte der e.V. ja sagen können "seht zu wo ihr bleibt." Den ganzen Scube-Komplex zu günstigen Konditionen zu mieten war schon eine gute Idee (bitte mal die normalen Preise ansehen).
Ich sehe ja ein, daß da Einiges zusammenkam. Sprit + Meldung + 2x Scubes + Abendessen -> 80-100 Euro. Das ist schon ein Haufen Kohle.
Mir ist auch klar, daß sich das nicht Jeder leisten kann. Aber es liegt dann an Jedem Einzelnen irgendwo zu sparen, das kannst du bei 600
Leuten nicht der Orga aufbürden. Der Scubes-Park war eine Option zum schlafen, kein Muss. Für die Orga zusammen mit der Nutzung der
Sanitäranlagen, der Gemeinschaftsfläche und zusätzl. Zeltoptionen sicher ein Glückfall - das Paket macht so vieles so viel einfacher.
Die Scubes-Leute haben sicher auch was verdient: ganzes Woende voll ausgebucht + Getränke. Aber ganz bestimmt gingen ihnen auch
Welche durch die Lappen: im Scube auf dem Boden gepennt, zu zweit im Bett, Zelt ohne Anmeldung hingestellt...

Es wäre sicher einfacher eine DM mit Quali-Modus auszutragen. Dann hat man 20 Teams und kannst entsprechend anders kalkulieren/planen.
Die Frage ist: will man das oder ist es so nicht geiler?
Achtung: Kommentare können Spuren von Satire & Ironie enthalten. Zynismus nicht ausgeschlossen.

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Re: Kosten Berlin

Beitrag von dragones » Di 24. Sep 2013, 15:00

Kurz und knapp:

Wer meckert soll es erst mal besser machen! :boxer:

Ich hätte auch mehr gezahlt! RIESEN LOB an die ORCA!

Gruß Marc
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Re: Kosten Berlin

Beitrag von sairence » Di 24. Sep 2013, 16:04

Lemjok hat geschrieben:Joa, wir sollten schonmal planen, wer eigentlich nächstes Jahr die DM/German Open ausrichtet...
Ich glaube die Planung oder zumindest die Bewerbung und Auswahl des nächsten Ausrichters sollte in Zukunft generell sofort nach der aktuellen DM vorgenommen werden. Weiß ja nicht wie das in anderen Städten ist, aber in Berlin kann man denk ich viele Möglichkeiten für Veranstaltungen solcher Größe schon von vorne herein vergessen wenn man sich nicht ein gutes Jahr vorher wenigstens ein bisschen kümmert.

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Re: Kosten Berlin

Beitrag von Ensifera » Di 24. Sep 2013, 21:25

dragones hat geschrieben:Wer meckert soll es erst mal besser machen! :boxer:
Ha, das "Meckern" meinerseits war ja eher als implizite Kritik an der übermäßigen Verwendung von Margarine gedacht. Dass ich hier so einen Kleinkram anprangere, soll allerdings auch zeigen, dass ich mit den wirklich essenziellen Themen der Orga, pardon, Orka extremst zufrieden war. :winken:
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Moritz
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Re: Kosten Berlin

Beitrag von Moritz » Mi 25. Sep 2013, 10:59

Offenbar scheint sich dieser Thread ein wenig zum Lob&Kritik-Thread zu entwickeln. Allerdings muss dann auch Kritik möglich sein. Daher finde ich folgende Bemerkung (und ähnliche) vollkommen unpassend:
dragones hat geschrieben:Wer meckert soll es erst mal besser machen!
Zur Sache: Den Berlinern ist Respekt zu zollen, dass sie die Last eines so großen Turniers ein zweites Mal auf sich genommen haben. Ich glaube alle Anwesenden wissen, dass da eine ganze Menge Arbeit dahinter steckt - unabhängig davon ob am Ende ein kleines finanzielles Plus gab oder ein Minus. Letztes Jahr haben die Jugge-eV-Mitglieder ja wohl ordentlich eingezahlt. Unabhängig von diesen finanziellen Fragen ist die außerordentliche Organisationsarbeit hervorzuheben und zu loben!

Allerdings war ich letztes Jahr aus mehreren Gründen glücklicher. Daher möchte ich - auch wenn ich bisher nicht in die Lage kam, zu zeigen, ob ich es besser machen könnte - einige Punkte ansprechen:

1. Die Informationspolitik im Vorfeld lief nicht gut. Infos waren auf vier oder mehr Internetseiten verteilt. Insbesondere der erste Anlaufpunkt - das JTR - hatte die am schlechtesten gewartete Seite zum Turnier. Viele Details musste man sich aus irgendwelchen Threads raussuchen - zum Beispiel (aber nicht nur) die essentielle Doppelregelung, die nur nebenbei mal erwähnt wurde.

2. So weit ich weiß wurde Startnext verwendet, damit möglichst noch Spenden reinkommen. Das hat nach meinem Informationsstand nicht so gut geklappt. Ich war von Anfang an diesem Weg gegenüber skeptisch, weil man sich mal wieder einen neuen Account auf einer weiteren Seite anlegen musste. Ich habe mich gefragt, ob man das gleiche nicht genausogut mit Vorausüberweisung hätte realisieren können. Frage an die Orga: Seht ihr in Startnext jetzt im Nachhinein bestimmte Vor- oder Nachteile klarer?

3. Unabhängig davon, wie man die irische Doppelregelung findet, halte ich es für unangemessen, diese Hausregel nebenbei einfach so für die deutsche Meisterschaft festzulegen. Damit haben wir effektiv nicht nach den gültigen Regeln gespielt. Ich fand es unschön, auf welchem Weg das einfach so nebenbei erwähnt wurde (ohne irgendeine so gern invozierte basisdemokratische Legitimation). Und ich fand es unschön, wie niemand auf die Kritik eingegangen ist - die übrigens auch von Irisch-Befürwortern kam.

4. Da immer wieder die Tribüne genannt wird. Wofür gab es die eigentlich am Samstag? Am Samstag fand auf dem Spielfeld keines der Spiele statt. Am Sonntag liefen nur zwei Spiele - da war sie dann durchaus schön. Ich bin mir über diesen Punkt selbst echt unsicher: Ist es sinnvoll, eine Tribüne zu haben, wenn man sie nur für zwei Stunden am Sonntagnachmittag braucht?

5. Fast alle Spiele waren 2x80 Steine. Das führte dazu, dass viele knappe Spiele nur davon abhängig gemacht wurden, wer nach der kurzen Spielzeit zufälligerweise führte. Das führte auch dazu, dass eine wesentliche Komponente der sportlichen Betätigung wegfiel: Kondition. Nach einem langen Jugg war ich zwar auch mal für eine halbe Minute aus der Puste, aber ins Schwitzen kam ich am Wochenende nicht. Viele Gruppen waren am Samstag ja auch schon sehr früh (gegen 17 Uhr) fertig. Da wäre dann Platz für mehr gewesen. Und am Sonntag sah ich generell keine Zeitnot.

6. Gimmickbeutel: Da gibt es nur wenige Betroffene, allerdings halte ich das für klares Fehlverhalten der Orga. Man kann nicht einen Beutel voller Goodies versprechen und dann nur leere Beutel liefern. Darauf angesprochen, sagten mir die Orgavertreter zweierlei. Erstens sei es irgendwie entschuldbar, dass die einzelnen Goodies nicht geklappt haben. Das kann ich verstehen - aber dann kann man das nicht auf die Abnehmer abwälzen, sondern muss sagen: Es hat nicht geklappt - hier habt ihr euren Zehner zurück. Zweitens habe man so wenig Spendeneinnahmen gehabt, dass die zusätzlichen Einnahmen durch die Gimmickbeutel schon in Ordnung gingen - unabhängig davon, ob man liefern kann oder nicht. WTF? Die Lust daran, ein T-Shirt zu kaufen, ist mir dabei gründlich vergangen, obwohl ich die Shirts gut fand und ihren Preis angemessen. Aber es widerstrebte mir einfach, bei jemandem einzukaufen, der mich beim letzten Einkauf über den Tisch gezogen hat und darin nichtmal ein Problem sah.

Da jetzt in dem letzten Punkt noch einmal Finanzen angesprochen wurden, möchte ich etwas hervorheben. Mir ging es nicht um die zehn Euro. Mir ging es darum, dass hier etwas versprochen aber nicht geliefert wurde und dass diejenigen, die das versprochen haben, darin allein ein Problem des Angeschmierten sahen. Insgesamt kann ich mich keinesfalls über die Kosten für die DM beklagen. 15 Euro finde ich vollkommen in Ordnung und fair. Dass Anfahrt- und Übernachtungskosten dazukommen, ist normal und keinesfalls der Orga vorzuwerfen. Natürlich wird es dadurch für den einen oder anderen weit angereisten, der keine Kontakte in Berlin hat, zu teuer, aber so ist die Welt: Man kann sich nicht jederzeit alles leisten. Bei Sachen, die man sehr gerne machen will, ist die ungünstige Beschaffenheit der Welt natürlich bitter, aber dafür kann niemand was. (Da vorher diskutiert: Ob die Orga auf Nachfragen eingeht, wie sich die Kosten zusammensetzen, ist ihre Sache. Die Frage aufzuwerfen, ist allerdings zulässig und nicht als Zeichen des Misstrauens zu werten - wie es von einem Orgavertreter getan wurde.)
Siggi hat geschrieben:Es wäre sicher einfacher eine DM mit Quali-Modus auszutragen. Dann hat man 20 Teams und kannst entsprechend anders kalkulieren/planen.
Die Frage ist: will man das oder ist es so nicht geiler?
In der Liga-Frühlingssitzung wurde mir klargemacht, dass die DM gewissermaßen ein Jugger-Festival ist. Demnach sollten da so viele wie möglich teilnehmen können und ihren Spaß haben. Dazu passen auch solche Aspekte wie die Shirts. (Nochmals: Super-Design!) Dazu passen auch die Trinkspiele der Auslosung im letzten Jahr - allerdings weniger die eher nüchterne Stimmung bei der diesjährigen Auslosung. Insgesamt scheint mir diese Sichtweise auf die DM nicht unsympathisch. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die DM bisher beides sein will - Sportfestival für die Breite und ein sportlicher Wettkampf, in dem das bundesweit beste Team sich über viele sportliche Hürden hinweg zum Sieg durchkämpft. Ich weiß nicht, ob das gut geht. Da scheint es mir doch sinnvoller, zwei unterschiedliche Events zu haben.
sairence hat geschrieben:Ich glaube die Planung oder zumindest die Bewerbung und Auswahl des nächsten Ausrichters sollte in Zukunft generell sofort nach der aktuellen DM vorgenommen werden.
Signed. Allerdings werden wir da vermutlich in Schwierigkeiten geraten, weil sich das Bewerberfeld ja schon dieses und letztes Jahr immer nur auf Berlin beschränkt hat und dieses Jahr Berlin praktisch als der Retter aufgetreten ist, weil kein anderer wollte. Und das war der Jugger e.V. tatsächlich: Der Retter der jährlichen DM. Nur durch den Einsatz des Berliner Jugger e.V. konnte ein Einschnitt verhindert werde.

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Killerkaninchen
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Re: Kosten Berlin

Beitrag von Killerkaninchen » Mi 25. Sep 2013, 13:10

Sehe alles genauso wie Moritz (bis auf 6., da ich nichts von den Beuteln mitgekriegt hab)

zu den Finanzen fand ich es etwas extrem, dass 9% der Ausgaben für das Abendprogramm draufgehen sollte.

Die Orga war fand ich zwar verständlicherweise sehr gestresst, allerdings hat sie sich während des Turniers immer bemüht hilfsbereit zu sein(vorallem bei dem Automaleur). Danke dafür!!!!!

Nebenschauplatz:
Wofür die Orga nichts kann, was aber iwie mich persöhnlich gestört hat: Die wirklich spannenden Spiele, gab es für uns in der Gruppenphase unter anderem ggn. die beiden Finalisten und Falco. In der Runde der 3. und 4. Platzierten gab es dann ab einem gewissen Juggvorsprung demotivierend einseitige Spiele mit Trainingscharakter. Erst im Finale dieser Runde gabs dann wieder ein richtig geiles Spiel ratet mal ggn. wen!? Falco wieder. Also wir hätten (genauso wie Falco auch glaub ich) gerne andere Spiele am So. gehabt.
Ein Setzsystem finde ich da doch nen Gedanken wert und mit der Idee der Feldbeauftragten könnte man dass sicherlich auch vereinbaren.

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Re: Kosten Berlin

Beitrag von Becko » Mi 25. Sep 2013, 13:17

Moritz hat geschrieben: 1. Die Informationspolitik im Vorfeld lief nicht gut. Infos waren auf vier oder mehr Internetseiten verteilt. Insbesondere der erste Anlaufpunkt - das JTR - hatte die am schlechtesten gewartete Seite zum Turnier. Viele Details musste man sich aus irgendwelchen Threads raussuchen - zum Beispiel (aber nicht nur) die essentielle Doppelregelung, die nur nebenbei mal erwähnt wurde.
sign
Moritz hat geschrieben: 2. So weit ich weiß wurde Startnext verwendet, damit möglichst noch Spenden reinkommen. Das hat nach meinem Informationsstand nicht so gut geklappt. Ich war von Anfang an diesem Weg gegenüber skeptisch, weil man sich mal wieder einen neuen Account auf einer weiteren Seite anlegen musste. Ich habe mich gefragt, ob man das gleiche nicht genausogut mit Vorausüberweisung hätte realisieren können. Frage an die Orga: Seht ihr in Startnext jetzt im Nachhinein bestimmte Vor- oder Nachteile klarer?
Sehr interresante Frage. Weiterhin: Wieviel hat eigentlich StartNext von den Spenden abbekommen? (die müssen sich ja auch irgendwie finanzieren)
Moritz hat geschrieben: 3. Unabhängig davon, wie man die irische Doppelregelung findet, halte ich es für unangemessen, diese Hausregel nebenbei einfach so für die deutsche Meisterschaft festzulegen. Damit haben wir effektiv nicht nach den gültigen Regeln gespielt. Ich fand es unschön, auf welchem Weg das einfach so nebenbei erwähnt wurde (ohne irgendeine so gern invozierte basisdemokratische Legitimation). Und ich fand es unschön, wie niemand auf die Kritik eingegangen ist - die übrigens auch von Irisch-Befürwortern kam.
Mittlerweile fühlt sich das irische Doppel schon wie eine offiziell festgelegte Regel an. Deswegen könnte man aus Kontinuität in beide Richtugnen argumentieren. Ich würde das vielleicht eher als Punkt der Informationspolitik betrachten (keine Begründung, sehr kurzfristig, schwer zu finden, keine Reaktion)
Moritz hat geschrieben: 4. Da immer wieder die Tribüne genannt wird. Wofür gab es die eigentlich am Samstag? Am Samstag fand auf dem Spielfeld keines der Spiele statt. Am Sonntag liefen nur zwei Spiele - da war sie dann durchaus schön. Ich bin mir über diesen Punkt selbst echt unsicher: Ist es sinnvoll, eine Tribüne zu haben, wenn man sie nur für zwei Stunden am Sonntagnachmittag braucht?
Die Tribüne wurde Sonntag über komplett bespielt (Blechrunde) Samstag enzieht sich meiner Wahrnehmung.
Moritz hat geschrieben: 5. Fast alle Spiele waren 2x80 Steine. Das führte dazu, dass viele knappe Spiele nur davon abhängig gemacht wurden, wer nach der kurzen Spielzeit zufälligerweise führte. Das führte auch dazu, dass eine wesentliche Komponente der sportlichen Betätigung wegfiel: Kondition. Nach einem langen Jugg war ich zwar auch mal für eine halbe Minute aus der Puste, aber ins Schwitzen kam ich am Wochenende nicht. Viele Gruppen waren am Samstag ja auch schon sehr früh (gegen 17 Uhr) fertig. Da wäre dann Platz für mehr gewesen. Und am Sonntag sah ich generell keine Zeitnot.
Zusätzlich waren die Steine gefühlt SEHR kurz (und manchmal sogar unterschiedlich lang). War sicher teilweise so beabsichtigt, aber es verändert den Spielfluss und das Gefühl sehr stark. Ich kann den Punkt Zeitdruck besser nachvollziehen als Moritz -man muss das vorhandene Zeitkontingent nicht maximal ausreizen, weil es sonst nur Stress verursacht für alle Beteiligten. Ich möchte hier nur betonen, dass man vielleicht einen anderen Weg finden sollte um Zeit und Spiele unter einen Hut zu bringen.
Moritz hat geschrieben: 6. Gimmickbeutel: Da gibt es nur wenige Betroffene, allerdings halte ich das für klares Fehlverhalten der Orga. Man kann nicht einen Beutel voller Goodies versprechen und dann nur leere Beutel liefern. Darauf angesprochen, sagten mir die Orgavertreter zweierlei. Erstens sei es irgendwie entschuldbar, dass die einzelnen Goodies nicht geklappt haben. Das kann ich verstehen - aber dann kann man das nicht auf die Abnehmer abwälzen, sondern muss sagen: Es hat nicht geklappt - hier habt ihr euren Zehner zurück. Zweitens habe man so wenig Spendeneinnahmen gehabt, dass die zusätzlichen Einnahmen durch die Gimmickbeutel schon in Ordnung gingen - unabhängig davon, ob man liefern kann oder nicht. WTF? Die Lust daran, ein T-Shirt zu kaufen, ist mir dabei gründlich vergangen, obwohl ich die Shirts gut fand und ihren Preis angemessen. Aber es widerstrebte mir einfach, bei jemandem einzukaufen, der mich beim letzten Einkauf über den Tisch gezogen hat und darin nichtmal ein Problem sah.
Hat sich meiner Wahrnehmung entzogen.

Trotzallem: Ich war zufrieden mit der DM. Danke Berlin :)

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Re: Kosten Berlin

Beitrag von der_d_aus_b_an_der_s » Mi 25. Sep 2013, 13:25

Wir werden uns sicher nochmal ausführlich melden aber die Sache mit den Turnierbeuteln will nicht so auf mir sitzen lassen.
Auszug Startnext:
"Ihr bekommt einen Jutebeutel bedruckt mit einem Design zur Meisterschaft und gefüllt mit kleinen Überraschungen. Den Beutel wird es so nicht zu kaufen geben!"

Dieser Text wurde von mir geschrieben lange bevor wir wissen konnten was uns da am Ende erwartet. Die gesamte Merchandise Sache war ein verdammt gefährlicher Versuch die Kosten für die Teilnahme zu drücken und den Leuten was neues und geiles zu bieten. Und da keiner wusste wie das ganze ankommen würde sind wir in vielerlei Hinsicht auf Nummer sicher gegangen. Außerdem bin ich ein Freund von Überraschungen; Martin und Ich waren die einzigen Jugger Leute die über das Design und die Shirts Bescheid wussten. Das kann man gerne ankreiden...

Ein wichtiger Hinweis bei Startnext war "überschätzt euch nicht mit Produktion und Wert eurer Dankeschöns, ihr müsst damit Gewinn machen sonst zahlt ihr am Ende drauf."(übertragene Zusammenfassung)
Hätten wir eure Dankeschöns zurück genommen wären wir auf ~15€ pro Stück hängen geblieben. Denn ich wollte mir nicht noch bieten lassen müssen, dass ich gegen den zweiten Satz des Dankeschöns direkt verstoßen habe weil ich irgendwo die Kosten für den Beutel wieder rein bekommen wollte.

Verkauft von mir aus eure Beutel bei Ebay um eure Verluste wieder einzufahren. Es gab viele die einen kaufen wollten. Mal sehen, vielleicht macht ihr noch Gewinn am Ende!

Startnext ist auch keine Shoppingplattform auf der man Schnäppchen suchen sollte. Die Sachen die dort erworben werden können heißen Dankeschöns, also eine Aufmerksamkeit für eine Spende zur Unterstützung eines Projekts.
der mich beim letzten Einkauf über den Tisch gezogen hat
Das nehme ich persönlich.

Die Punkte 1,2,4,5,6 gehen komplett auf meine Kappe, dazu sag ich später noch was.

edit: Lesbarkeit durch Absätze erhöht...
PS Im Nachhinein hab ich erfahren, dass wir noch Rubens Larpzeitschrift hätten mit rein packen können, wusste ich leider nur nicht...

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Re: Kosten Berlin

Beitrag von Moritz » Mi 25. Sep 2013, 15:48

Es liegt mir fern, dich persönlich zu beleidigen, Daniel. Mein Ziel war es, darzustellen, wie sich das angefühlt hat. Ich hoffe damit nachvollziehbar zu machen, wie doof ich die resultierende Situation fand.

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Re: Kosten Berlin

Beitrag von Noir » Mi 25. Sep 2013, 16:24

Danke, Moritz für deine Aufstellung, aber ich bitte dich noch um etwas Geduld. Die Orka haben die letzten Monate sehr viel Stress gehabt und ich, für meinen Teil, bin auch erst mal aus Berlin geflüchtet um wieder etwas Abstand zubekommen. Daniel hat dieses Jahr einen sehr großen Teil der Arbeit getragen und sich echt den Arsch mit dem ganzen Merch und der Startnext-Sache aufgerissen, daher versteh bitte auch, dass er sich angegriffen fühlt. Wir werden in ca. einer Woche ein Nachtreffen haben und doch noch einmal deine aufgeführten und die von uns notierten Punkte besprechen und geben dann Auskunft. Zu den Kosten wird es dann auch in absehbarer Zeit endgültige Angaben geben. Aber bitte auch da noch etwas Geduld.

Ansonsten vielen Dank auch an euch alle, dass ihr so zahlreich erschiehnen seid.
Ich sag nur:"Skull - Prost!"

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