1. Württemberg-Cup

Turniere, Training, Treffen
Ricky
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Re: 1. Württemberg-Cup

Beitrag von Ricky » Mo 28. Jan 2019, 14:46

Prinzessin hat geschrieben:
So 27. Jan 2019, 23:09
Ein paar Monks werden bei dem kleinen Turnier dabei sein, desshalb mal mein Standpunkt.
Allgemein bin ich stark gegen eine "Kette gibt 5"-Regelung. Die 8 Steine machen die Kette zu einem zentralen Bestandteil des Spiels und können in manchen Situationen als taktisches Element genutzt werden. Außerdem gehört das einfach historisch in den Sport rein.
Ich fände es allerdings ok auf so einem kleinen Turnier mal mit der Sonderregel zu spielen, damit ich die ganze Diskussion danach empirisch belegt kacke finden kann. ^^

Fazit: Zu einem Probelauf bzgl der Regel stehe ich ambivalent, aber ich hoffe, dass es bei dem einmaligen Experiment bleibt.
Deine Einstellung ist schön und gut, aber eher ungeil.

Ich bin auch gegen diese Regel im Regelwerk, aber bin dafür dass aucb mal auf einem größeren Turnier (16, 24) zu testen, um es dann gut belegt zu wissen. gerade auf Anfängerturnieren hat man eher weniger Spieler, die seit Jahren mit 8 Steinen spielen, und auch nicht unbedingt diese hart kompetitiven Spiele, die ja auch ein relevanter Teil des Juggersports sind.
Pink ist das neue Bunt! Oder Lila. Oder vielleicht auch Dunkelrot mit Goldrand :twisted:

Edgar
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Re: 1. Württemberg-Cup

Beitrag von Edgar » Fr 1. Feb 2019, 21:06

Hey,
Also ich spreche für das Team Ehrengarde:

Wir wären an sich auch eher dagegen sowas im Regelwerk festzulegen da wir denken dass es gravierende Folgen hätte,
aber wir würden es auch relativ gerne auf einem Turnier ausprobieren und ich denke das sich dafür auch dieses Turnier gut anbietet.

Kurzform: Wir wären dabei was diese Zusatzregel auf eurem Turnier betrifft.

Gruß Niklas, Co-Trainer Ehrengarde

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Re: 1. Württemberg-Cup

Beitrag von NeuerLauchGeselle » Sa 2. Feb 2019, 12:55

Also Bisheriges Meinungsbild:
NLG&Jugger Lauffen: Dafür
Dropbear: Dafür
Munich Monks: Eigentlich dagegen, könnten es aber einmalig akzeptieren
Ehrengarde: Dafür
Keulen Eulen: Dafür
Damit ergibt sich in jedem Fall, dass wir es dieses Mal so testen. Weitere Infos kommen in den nächsten Tagen.
:juhu: wir freuen uns auf euch!
Wenn man neben einem Friedhof trainiert, sind Verletzungen beim Training nicht so schlimm.

Pol
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Re: 1. Württemberg-Cup

Beitrag von Pol » Di 12. Mär 2019, 11:46

Da es ja darum ging ein wenig mit der "5 statt 8" Regel zu experimentieren, will ich dann auch ein zwei Worte als "Feedback" dazu sagen wie ich es empfunden habe. Ich habe im Vorfeld nicht weiter ins Forum geschaut und dementsprechend hat mir mein Team das morgens im Auto mitgeteiltt, dass die Kette nur 5 Steine verteilt und natürlich war ich als Kette erstmal empört :D .

Fakt ist aber: Ich hatte Spaß. Man kann definitiv auch Jugger spielen wenn die Kette nur 5 Steine verteilt und es fühlt sich nicht so anders an... vielleicht muss ich halt mal irgendwen früher pinnen wo ich sonst dachte "Ach der war eh von der Kette ab". Kleiner Vorteil kann auch sein, dass ich in Situationen wo mich ein Kettenspieler und Pompfer nahezu gleichzeitig schlagen, ich mich nicht fragen muss, ob ich bis 5 oder 8 zählen muss, ich kann ohne den Schiri fragen zu müssen mich hinknien und bis 5 zählen.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es schon seinen Sinn hat, dass die Kette mehr als 5 Steine verteilt (8 mögen ein bisschen viel sein, aber so hat es sich halt ergeben), denn nach einem Doppel sitzt man als Kette sonst gleich nochmal 5 Steine ab... und ich denke mal das ist auch der Grund warum diese Regel entstanden ist zumal das Doppel ja auch noch viel länger war...
Dieser Nachteil besteht effektiv und immer als Kette...AUSSER
man fängt irgendwelchen komischen Mätzchen an, dass man beim Aufstehen die Kette in der einen Hand zusammenrollt und dann wirft :roll:
Denn es kann mri ja niemand beweisen, dass das kein Schwung war! :roll:
Oder ich werfe das Ding schon bevor ich die zweite Hand vom Rücken genommen oder das Knie gehoben habe, in anderen Worte: Ich beginne bereits ins Spiel einzugreifen wenn ich noch 0,5-1 Steine ab bin, aber 95% der Schiris, bei dem ganzen Trubel, und mein Gegner, im Eifer des Gefechts, werden das ja eh nicht bemerken :roll:
und zur Not wenn´s nicht klappt sage ich einfach ich wär noch nicht aufgestanden :roll:

Das sind alles Dinge die in meinen Augen vermehrt auftreten wenn die Kette nur 5 Steine verteilt... bsw. vielleicht treten sie nicht vermehrt auf, aber niemand kann sich beschweren wenn das passiert, denn als Kette stehst du ansonsten nach einem Doppel nie wieder auf wenn du beide 5 Steine abknien...
Gut ist vielleicht auch einfach ein Wandel der Zeit und es ist mittlerweile Standard, denn ich fand es schon ein bisschen amüsant, wie mir 3 unterschiedliche Leute den Tipp geben wollten, dass ich doch viel effektiver aufstehen könnte :D

Ich persönlich lehne es ab irgendwie aufzustehen ohne die zweite Hand erst wieder an die Kette zu bringen, das mag einigen Leuten dumm erscheinen, aber ich bin der Meinung, dass die 8 Steine die die Kette verteilt eine Maßnahme waren um solche Diskussionen wie oben geschildert zu vermeiden, in dem man Leute gar nicht erst in die Situation bringt wo sie sich aktiv überlegen müssen wie sie die Regeln ausnutzen und hintergehen können. Die Argumentation: "Du verteilst 8 Steine und bist ne Kette! Wenn du dich abmachen lässt ist es nur fair, dass du schwieriger zurück ins Spiel kommst" erschien mir persönlich nämlich immer logisch.

Ich persönlich fänds ja eigentlich auch ganz schön wenn es einen solchen Regelzusatz für Ketten irgendwann ins Regelwerk schaffen würde, dass die beim Aufstehen die zweite Hand an die Kette muss, aber gut... ich befürchte, das bleibt für immer ein Traum... seufz


Von daher: Mal abgesehen, dass ich der Meinung bin, dass 8 Steine durch die Kette ein wertvolles taktisches Zusatzelement darstellt, bin ich auch der Meinung, dass eine Änderung zu 5 Steinen auch keinen Mehrwert darstellt, einfach weil ursprünglcih sich schon Gedanken gemacht wurde, wie man die starke Position der Kette in einer anderen Spielsituation schwächt...

Das Problem stellt meiner Meinung nach nicht die Regel dar sondern ehere irgendwelchen neunmalklugen Schlaufüchse, die sich dann sehr viel Energie darauf investiert haben, wie sie die Regeln zurechtbiegen können ;)
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Re: 1. Württemberg-Cup

Beitrag von Gnom » Di 12. Mär 2019, 18:36

[Privatmeinung] Ich bin mal so dreist und gleiche das mal mit der gespielten Praxis ab.
Pol hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 11:46
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es schon seinen Sinn hat, dass die Kette mehr als 5 Steine verteilt (8 mögen ein bisschen viel sein, aber so hat es sich halt ergeben), denn nach einem Doppel sitzt man als Kette sonst gleich nochmal 5 Steine ab...
Nicht zwingend, Ketten können auch im Aufstehen kurz schwingen und sind manchmal sogar schneller als Fechter. Doppel gibt es im Kettenduell eigentlich nur noch sehr wenige, solange die Trefferwahrnehmung der Spieler nicht unterirdisch ist oder beide Spieler verdammt schnell sind.
Pol hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 11:46
Und ich denke mal das ist auch der Grund warum diese Regel entstanden ist zumal das Doppel ja auch noch viel länger war...
Dieser Nachteil besteht effektiv und immer als Kette...AUSSER
man fängt irgendwelchen komischen Mätzchen an, dass man beim Aufstehen die Kette in der einen Hand zusammenrollt und dann wirft :roll:
Denn es kann mri ja niemand beweisen, dass das kein Schwung war! :roll:
Die Schwungdefinition hat eine Grauzone. Das Thema wurde schon 1000 mal durchgekaut aber praktikable Neudefinitionen sind schwierig, die produktive Mitarbeit der Community an diesem Thema war in den vergangenen Jahren nicht ausreichend und die Regelhüter haben nicht genug Zeit dafür finden können. Im Aufstehen Kette kurz schwingen ist gespielte und (weitestgehend) akzeptierte sowie regelkonforme Praxis.
Oder ich werfe das Ding schon bevor ich die zweite Hand vom Rücken genommen oder das Knie gehoben habe, in anderen Worte: Ich beginne bereits ins Spiel einzugreifen wenn ich noch 0,5-1 Steine ab bin, aber 95% der Schiris, bei dem ganzen Trubel, und mein Gegner, im Eifer des Gefechts, werden das ja eh nicht bemerken :roll:
Fähige Schiedsrichter nehmen dies idr Wahr. Weiterhin kann ich ja auch mit meiner Schlaufenhand zählen und die Hand wie ein Fechter an den Ketten"Griff" legen. Ich kann auch einfach als Spieler nicht bescheißen. Btw: Hand und/oder Knie lösen ist aufgestanden. Inaktives Angreifen ist einfach nur Regelwiedrig, nicht aufgestanden.
und zur Not wenn´s nicht klappt sage ich einfach ich wär noch nicht aufgestanden :roll:
Jeder Schiri der dann nicht eingreift hat seinen Job nicht verstanden. Die Spieler sind selbst für ihr Fairplay verantwortlich und der Gegenspieler kann sich nach dem Spielzug, notfalls im Spielzug (berechtigterweise) darüber beschweren.
Das sind alles Dinge die in meinen Augen vermehrt auftreten wenn die Kette nur 5 Steine verteilt... bsw. vielleicht treten sie nicht vermehrt auf, aber niemand kann sich beschweren wenn das passiert, denn als Kette stehst du ansonsten nach einem Doppel nie wieder auf wenn du beide 5 Steine abknien...
Gut ist vielleicht auch einfach ein Wandel der Zeit und es ist mittlerweile Standard, denn ich fand es schon ein bisschen amüsant, wie mir 3 unterschiedliche Leute den Tipp geben wollten, dass ich doch viel effektiver aufstehen könnte :D
Diese Situationen kommen auch im 5/8 Spiel vor. Für das Pinnen und die Pinkontrolle ist es nahezu egal wann jemand abgezählt hat, die Situation wird auf dem Spielfeld irgendwann einmal sehr knapp werden. Wenn ich mich beim zu früh aufstehen/pinnstein vergessen erwische knie ich mich einfach wieder hin und schicke ggf meinen Gegner wieder weiter. Fairplay.
Ich persönlich lehne es ab irgendwie aufzustehen ohne die zweite Hand erst wieder an die Kette zu bringen, das mag einigen Leuten dumm erscheinen, aber ich bin der Meinung, dass die 8 Steine die die Kette verteilt eine Maßnahme waren um solche Diskussionen wie oben geschildert zu vermeiden, in dem man Leute gar nicht erst in die Situation bringt wo sie sich aktiv überlegen müssen wie sie die Regeln ausnutzen und hintergehen können. Die Argumentation: "Du verteilst 8 Steine und bist ne Kette! Wenn du dich abmachen lässt ist es nur fair, dass du schwieriger zurück ins Spiel kommst" erschien mir persönlich nämlich immer logisch.
Kannst du das bitte mit den Regeln abgleichen? Kette ist eine einhändige Waffe (Hand oder arm an Schlaufe). Ich kann mit der Schlaufenhand auf dem Rücken zählen und die andere an die Kette legen. Völlig Regelkonform.

Ich persönlich fänds ja eigentlich auch ganz schön wenn es einen solchen Regelzusatz für Ketten irgendwann ins Regelwerk schaffen würde, dass die beim Aufstehen die zweite Hand an die Kette muss, aber gut... ich befürchte, das bleibt für immer ein Traum... seufz
Musst halt mal sachlich mit Bezug auf das Regelwerk und die gängige Spielpraxis argumentieren, dann kannst du Zuspruch finden.
Von daher: Mal abgesehen, dass ich der Meinung bin, dass 8 Steine durch die Kette ein wertvolles taktisches Zusatzelement darstellt, bin ich auch der Meinung, dass eine Änderung zu 5 Steinen auch keinen Mehrwert darstellt, einfach weil ursprünglich sich schon Gedanken gemacht wurde, wie man die starke Position der Kette in einer anderen Spielsituation schwächt...
Ja, die Regeln sind historisch gewachsen und manche Regelhintergründe ergeben heutzutage keinen Sinn. Aber dennoch gibt es keine starke Meinung/Lobby die Steine tatsächlich einzugrenzen. Ich kenne auch keine Kette die nicht blockbar/aufhaltbar wäre, die Asymetrie ist offensichtlich mehrheitlich gewünscht.

Wenn die Kette nicht 8 Steine geben würde, würde ich wahrscheinlich auf eine Fechterposition wechseln. Das Erschöpfungsmoment für gute, harte Spiele und die "downtime" nach den Angriffen und die Einbuße der Laufgeschwindigkeit ist einfach zu hoch.
Das Problem stellt meiner Meinung nach nicht die Regel dar sondern ehere irgendwelchen neunmalklugen Schlaufüchse, die sich dann sehr viel Energie darauf investiert haben, wie sie die Regeln zurechtbiegen können ;)
Das Problem stellt meiner Meinung nach nicht die Schlaufüchse dar, sondern die 5-Steine-Threadersteller, die sich nicht mit den Regeln und der Spielpraxis auseinandersetzen, bevor sie Ihre Threads schreiben.


Wir haben das Thema nun wirklich oft genug gehabt. Ohne klare Argumentation und Diskussionsdisziplin gibt es normalerweise kaum Beteiligung derjenigen erfahrenen Spieler, welche sich eine gewisse Regel und Spieltiefe erarbeitet haben. Der Juggersport ist längst dem "Hau und Prügel"-Stadium (Stichwort: "Kartoffeljugger") erwachsen. Wenn nur mit Gefühlen und Meinungen Argumentiert wird, jedoch die Basis der aktuellen Regelgrundlage und "akzeptierter" Interpretation auf dem Feld der selben offensichtlich fehlt, wird es nie zu einem brauchbaren Regelvorschlag bzw. einer ausreichend großen Spielermenge kommen, die diese unterstützt.

Cheers,
Felix

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Re: 1. Württemberg-Cup

Beitrag von JÄNS » Mi 13. Mär 2019, 14:15

Gnom hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 18:36
[Privatmeinung]
Gnom hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 18:36
Aber dennoch gibt es keine starke Meinung/Lobby die Steine tatsächlich einzugrenzen.
Gnom hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 18:36
Das Problem stellt meiner Meinung nach nicht die Schlaufüchse dar, sondern die 5-Steine-Threadersteller, die sich nicht mit den Regeln und der Spielpraxis auseinandersetzen, bevor sie Ihre Threads schreiben.
Gnom hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 18:36
Wenn nur mit Gefühlen und Meinungen Argumentiert wird, jedoch die Basis der aktuellen Regelgrundlage und "akzeptierter" Interpretation auf dem Feld der selben offensichtlich fehlt, wird es nie zu einem brauchbaren Regelvorschlag bzw. einer ausreichend großen Spielermenge kommen, die diese unterstützt.
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